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Story:

        

 

 Wo einst geboxt und gekickt wurde, wächst jetzt Gestrüpp und Gras 

   Was mal auf der "Ritterswiese" los war - und was daraus wurde

Eine der Kirner Anlagen, die einst ein fester Begriff waren,  ist das Sportfeld auf der Kirner "Ritterswiese". Hier, kurz vor dem Ende der heutigen "Industriestraße" kickten die Kirner Eisenbahner in ihrer Freizeit und hier hatten in der Mitte des vorigen Jahrhunderts die Boxer der ETuS (Eisenbahner Turn- und Sportverein) ihr eigentliches Domizil. Die Kirner Boxerriege hatte über den Nahebereich hinaus einen ausgezeichneten Ruf und Namen und sie wickelten ihre Wettkämpfe im Saal Mecking des Schützenhofes in der Kallenfelserstraße ab - immer vor vollbesetzten "Rängen". Doch Auf "Ritterswiese" fand das Vereinsleben statt, bereitete man sich auf die Wettkämpfe vor - und alternativ wurde dort gegen das runde Leder getreten. Den Verein gibt es immer noch, wenn auch ein "Neustart" mit Datum vom 16. November 1976 im Vereinsregister festgehalten - aber von sportlichen Aktivitäten nichts mehr zu sehen und zu hören ist.

Die zu Beginn der 1970iger Jahre aber immer noch ungenutzte Sportstätte "übernahm" und nutzte die seinerzeit aufstrebende SG 09 Borussia-DPSG, weil die auf dem Hartplatz der TuS auf der Kyrau gegebenen "Kapazitäten" einen geordneten, regelmäßigen Spielbetrieb nicht mehr zuließen: Im Jahr 1974, als das 65-Jährige mit einer attraktiven Sportwoche gefeiert wurde, hatte der Verein immerhin 8 Mannschaften im Spielbetrieb, inklusive einer Jugendabteilung, die die gesamte Altersplatte abdeckte. 309 Mitglieder trugen den Verein, der auf "Ritterswiese" den Aufstieg in die B-Klasse und mit seiner A-Jugend sogar den Sprung bis in die Bezirksliga realisiert hatte.

Mit erheblicher Unterstützung der Stadt war die Anlage so saniert, und schließlich auch mit einer Flutlichtanlage komplettiert worden, so dass es (wenn das Wetter mitspielte) recht gute Bedingungen gab, den Trainings- und Spielbetrieb nach den Verbandsvorgaben durchzuziehen. Doch der Mitte des Jahrzehnts angepackte Bau des Sportzentrums auf dem Loh weckte die  Begehrlichkeit eines erneuten Umzuges, zumal es auf der "Ritterswiese" keine idealen Umkleidemöglichkeiten gab. Außerdem wurde dem Verein ein Umzug auf das Loh auch deshalb "schmackhaft" gemacht und nahegelegt, weil auf der "Ritterswiese" die Erweiterung eines Industriekomplexes und die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Raume stand - was allerdings bis jetzt noch nicht realisiert wurde.

Es wuchs im wahrsten Sinne des Wortes Gras über die Sache und "Spurensucher" liegen richtig, wenn sie bei einer Begehung des Areals an der Industriestraße auf die "Wiese" setzen, die zwischen den Lagerhallen des einstigen Jakob-Müller-Komplexes und der Ledermanufaktur Braun Büffel erkennbar ist.

Hier wurde einst geboxt und gekickt: Zuletzt wurde Auf "Ritterswiese" noch der Spielbetrieb von immerhin acht SG-Mannschaftebn abgewickelt - ehe es Pläne für eine Industrieerweitung und die Fertigstellung der Anlage Auf Loh gab. 

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Interview:

 "Es lief bei uns so richtig gut rund - und dann so etwas"                  

Auch bei der SG Alteburg heißt es nach wie vor "Still ruht der See": Das letzte Meisterschaftsspiel gab es am 25. Oktober gegen die Zweite des FC Bavaria Ebernburg. Es ging auf dem  FSV-Sportfeld in Schwarzerden über die Bühne und wurde mit 3:2 gewonnen. Der 6. Sieg im siebten Spiel ohne Niederlage in Serie wurde gefeiert - der Wiederaufstieg nach dem freiwilligen Abstieg in der Serie 2019/20 aus der B-Klasse und der folgenden Neuausrichtung schien machbar, doch dank 'Corona' kam es Ende Oktober 2020 zum abrupten Logdown und zur späteren Annullierung des Geschehens.

Wir hakten bei Spielertrainer Oliver Seis nach, der 2019 (als Nachfolger von Matthias Baus) von der SG Hundsbach/Limbach gekommen war, und den freiwilligen Rückzug mitgetragen hatte.

Der eventuelle Wiederaufstieg nach dem Rückzug zeichnete sich. Hättet ihr denn überhaupt die Möglichkeit wahrgenommen?

Es lief in der Tat ausgezeichnet, doch die Saison war ja noch relativ jung, ehe  es zunächst einmal zu der Unterbrechnung und schließlich zum Abbruch kam. Wir hatten uns noch gar nicht damit befasst ob wir denn aufsteigen wollen oder nicht, ehe die Pause eintrat, seit deren Beginn wir uns dann auch gar nicht mehr getroffen hatten. Ich gehe aber mal davon aus, dass die Mannschaft nichts gegen einen Wiederaufstieg gehabt hätte, weil es tadellos lief und es wieder eine gefestigte Einheit gab.

Es gab also ab dem 25. Oktober kein Training und sonstigen Zusammenkünfte mehr?

Seis: Wie denn auch? Zunächst war es ja gänzlich untersagt, dann wurde es vor Kurzem wieder mal erlaubt, aber jeder Spieler hätte mit einem verbrieften negativen Test erscheinen müssen: Im Amaterbereich - ein Ding der Unmöglichkeit. Gerade erst wieder lief es bei uns rund, die Jungs kamen wieder ins Training und hatten Spaß bei den Übungsstunden mit dabei zu sein - und dann so etwas. Ob es richtig oder falsch war, die Saison zu annullieren oder nicht, darüber kann man streiten.

Und wie soll und wird es weitergehen - auch mit Oliver Seis als Coach bei Alteburg?

Für die zukünftige Entwicklung des Fußballsports, vor allem auch im hieisigen Bereich, ist das bisherige Pausieren, das ja noch lange nicht zu Ende ist, in der Tat nicht gut. Je länger sich die Menschen nicht an die Vorgaben halten, um so länger werden die Logdowns andauern und die sozialen Umfelder darunter leiden. Ich selbst gehe mal davon aus, weiter mit den Jungs erfolgreich zusammenarbeiten zu können - wenn es denn auf den Sportplätzen weitergehen sollte. Offiziell gesprochen haben wir darüber noch nicht. Aber das ist ja auch eine Bestätigung dafür, dass es bislang zufriedenstellend lief.

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Staffel:

 

Die Mannschaft der Saison 1953/54: Von links > Harry Böcher, Erwin Brenner, Janne Möhler, Alfred Malsbenden, Werner Biontino, Herbert Gräff, Hans Joner,  Trainer Günter Hentschke. Knieend: Hans Weiser, Artur Wolf, Robert Weyh, Heinz Ziemann, Herbert Pies und Hans Vogt.

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Mit den Großen konnte Kirn nicht mithalten: 

                  Drei Jahre und 90 Spiele erstklassiger Fußball Auf Kyrau

Eine Resümee von Günter Rohrbacher-List/TRIBÜNE

Superlative hatte das (einst) 10 000 Einwohner-Städtchen kaum zu bieten und auch der Ruhm des sportlichen Traditionsträgers der Stadt, der VfR 07 Kirn ist längst verlasst. Bundesweit war die Stadt zwischen Kaiserslautern, Trier und Koblenz zuletzt in den 1970er Jahren in den Schlagzeilen, als es die sogenannte (Werner-) Entenman-Aera gab und mehrfach vor Tausenden auf der Kyrau in der Südwestliga gespielt wurde.

Drei Jahre aber spielte der VfR ganz oben - 1949-50 in der Zonenliga und 1952 bis 1954 ebenfalls in der  damaligen Erstklassigkeit der Oberliga. Doch mit den Großen konnte der VfR, wenn es auch gegen den TuS Neuendorf, der damals eine der besten Deutschen Mannschaften hatte, fast immer klappte, nicht mithalten. Vereine wie der 1. FCK, Borussia Neunkirchen, Eintracht Trier oder der 1. FC Saarbrücken nahmen die Kirner nicht so ernst. Mit der Technik stimmte es zwar bei den "Schwarzweißen", aber es fehlte allzu oft an der taktischen Einstellung. Gleich im ersten Spieljahr setzte es gegen den 1. FC Kaiserslautern eine depremierende 2:10-Heimnniederlage und auf dem Betzenberg hieß es gar 3:12 - aber immerhin glückten gegen Fritz Walter, Werner Liebrich & Co. drei Treffer.

Gemeinsam mit Trier-Kürenz, Oppau und Weisenau ging es nach dem ersten Aufstiegsjahr prompt eine Klasse tiefer. Da war der erneute Aufstieg nur zwei Jahre später (1952), fast eine Sensation, denn Mannschaften aus Städten dieser Größenordnung pflegten üblicherweise durchgereicht zu werden. Der VfR Kirn aber bot seinen Anhängern in zwei Oberligasaisons 1952/53 sowie 1953/54 das Beste, was er bis heute in seiner Vereinsgeschichte zu bieten hatte.

Vor allem aber wurde Kirn bundesweit bekannt, weil es in den Tabellen (und Toto-Tipscheinen) deutschlandweit regelmäßig auftauchte. Werner Biontino, der von Wormatia Worms an die Nahe gewechselt war, schoss Kirner (Bilderbuch-) Tore wie am Fließband. Doch seitdem - 1958 fehlte den Kirner "Rasenspielern" nur ein Tor zum Wiederaufstieg - ist viel Nahe- und Hahnenbachwasser bergab geflossen. Nachdem der VfR schließlich in der "Versenkung" verschwunden war, die 1984 mit dem Abstieg in der A-Klasse ihren absoluten Tiefpunkt hatte, gab es mit der Elf um Jürgen Wilhelm wieder einen Aufschwung, der in den Aufstieg in die Landesliga mündete, die seit 1991 gehalten wird. Unterbrochen wurde diese Ligazugehörigkeit allerdings durch den Aufstieg in die Verbandsliga, in der es jedoch 2005/06 nur ein einjähriges Gastspiel gab. Es war den Kirnern also nicht vergönnt, das 100-Jährige in der höchsten Spielklasse des Südwestdeutschen Fußballs feiern zu können.

 

 

90 Oberligaspiele: Verzeichnis der 29 Vertagsspieler des VfR  07:    

* Spieler Einsätze Tore Kam von:
1 Balbier, Herrmann  44 08.03.28 9 VfR
2 Beyer, Willi  2  *  - VfR
3 Brenner, Erwin 27 28.03.21 1 FC Idar
4 Biontino, Werner  42 16.03.31 18 Wormatia Worms
5 Böcher, Harry  54 14.07.29  - VfR
6 Gerdes, Lutz  13 01.08.28  - VfR
7 Gräff, Herbert 55 14.06.30 4 FC 03 Sobernheim
8 Hettfleisch, Alfred  69 28.07.24  - VfR
9 Hoffmann, Hans  20  * 4 VfR
10 Ißner  3  *  - VfR
11 Joner, Hans  18  09.02.29 4 Wormatia Worms
12 Möhler, Rudi  53 08.11.27 5 VfR
13 Malsbenden, Alfred 60 26.04.23 7 VfR
14 Pawelek 2  - VfR
15 Picard, Anton 8 04.05.22 2 Kickers Offenbach
16 Pies, Herbert 87 06.11.26 25 VfR
17 Reemen, Walter 3 30.10.17  - VfR
18 Schuckmann, Valentin  22 ß1-ß9.21  - VfR
19 Schweig, Robert 2  *  - VfR
20 Seul, Klaus 8  *  - VfR
21 Steer, Friedel 2 06.04.32  1 VfR
22 Stein, Paul 3  *  - VfR
23 Wahl, Herrmann 26 30.04.22  8 FC Idar
24 Weiser, Hans 54 23.08.20  - VfR
25 Weyh, Robert 81 15.02.28  5 VfR
26 Weyh, Herbert 34 16.04.30  2 VfR
27 Vogt, Hans 47 22.09.21 7 Wormatia Worms
28 Wolf, Artur 7 27.11.35 1 VfR
29 Ziemann, Heinz 21 17.04.21  - VfR Frankenthal

  
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5. Folge:

 

 Joner kam von Worms, wurde KIRNER und coachte später den SVO

Hans Joner war neben Werner Biontino, Hans Vogt und Georg Held einer der Spieler, die von Wormatia Worms zum VfR Kirn gekommen waren. Joner war als Fußballer (und Stürmer) beim FC Wangen im Allgäu aufgewachsen, den er nach der Saison 1949/50 verließ, um sich der TSG Ulm 1846 anzuschließen. Doch das Trikot des späteren Bundes- und jetzigen Regionalligisten trug er nur eine Saison. Im Juli 1951 wechselte Joner zum VfR Wormatia Worms, einen der damals renomierten, starken Vereine der Oberliga Südwest, für den er in der Serie 1951/52 17 mal antrat. Aus welchem Grund auch immer folgte er, ebenfalls nach nur einer Saison, den Kameraden Biontino und Vogt ins Nahetal, wo er schließlich auch sesshaft wurde. Joner blieb dem VfR auch nach dem Abstieg 1954 treu und war schließlich einer der gesetzten und versierten Akteure in den Mannschaften, die der VfR 07 in der 2. Oberliga Südwest hatte, und in der er 5 Jahre eine der etablierten Vereine war. In der Oberliga hatte er zuvor für Wormatia Worms 17 mal und für den VfR 18 mal gespielt.

 

Hans Joner (Jahrgang 1929) arbeitete in Kirn in der Privatbrauerei Andres wo er in der Expedition/Logistik beschäftigt war, wohnte später in seinem Eigenheim im nahen Oberhausen, wurde Trainer und coachte mit Erfolg den SVO - auch im Jahr 1972, als der Verein sein 50-Jähriges Vereinsjubiläum (<<< Foto) feierte. Ein "50-Jähriges" hatte Joner zuvor schon 1957 beim VfR 07 als noch aktiver Spieler in der 2. Oberliga Südwest miterlebt.

Der insgeheim und jahrelang erhoffte Wiederaufstieg wollte dem VfR einfach nicht gelingen. In der ersten Saison nach dem Oberliga-Abstieg gab es einen Umbruch in der Kirner Mannschaft, doch der erhoffte Schub blieb aus - das Gegenteil trat ein, denn am Ende reichten gerade mal 2 Punkte Vorsprung gegenüber dem Vorletzten Viktoria Hühnerfeld und SC 07 Bad Neuenahr um einem weiteren Abstieg zu entgegehen- 1955/56 verstärkte sich der VfR zusätzlich mit dem Engländer Geoffrey Taylor und dem früheren Waldhof-Keeper Gerd Skudlarek, der von TuS Neuendorf kam, wurde zunächst Herbstmeister, doch in der 2. Saisonhälfte lief gar nichts mehr rund, und es sprang gerade mal Platz vier heraus. In der Serie 1956/57 war der VfR dann nur noch Mittelmaß und wurde Zwölfter. Im Kader der Vertragspielerelf in dem Hans Joner noch einmal mit dabei war, standen außerdem die Torhüter Hettfleisch und Oster, sowie Klopp, R. Weyh, Balbier, Koch, Malsbenden, Meisch, Möhler, Brenner, Werner, Keller, Held, Pies, Gräff, Taylor, Böcher, Dietz  und Kettern - also immerhin noch 11 Spieler mit Oberliga-Erfahrung.

 

4. Folge

 

  Auch auf ihn war der 1. FC Kaiserslautern aufmerksam geworden         

 

Der "Sobernheimer" in der Oberligamannschaft des VfR 07 Kirn: Dass Herbert Gräff 1952 zum Rivalen nach Kirn wechselte, verziehen ihm die Fußballfreunde in der Felkestadt letztendlich dann doch noch, denn nach zwei Spieljahren, in denen er beim Erstligisten in der Nachbarstadt mit dabei war, kehrte er zu seinem Wohnort- und Stammverein zurück - und trug mit dazu bei, das der FC 03 Sobernheim noch seine erfolgreichsten Jahre der Vereinsgeschichte zu verzeichnen hatte. Mehr noch: Auch nach dem Laufbahnende brachte er sich ein und führte den FC jahrelang als Präsident an. In Kirn galt der versierte Abwehrspieler und "Mittelläufer" als eine der Säulen der Oberligaelf - und auch wegen ihm wurden in der Folgezeit die Derbys zwischen dem VfR 07 und dem FC 03, ob im Rosenbergstadion oder auf der Kyrau, immer wieder zu Saisonhöhepunkten, bei denen so manche "Schlacht" geschlagen wurde-

Immerhin trat Gräff in der Oberliga 55 Mal für die Kirner an und aus der Defensive heraus gelangen ihm vier Torerfolge. Nicht nur auf Werner Biontino, auch auf Herbert Gräff war der 1. FC Kaiserslautern aufmerksam geworden, doch er wiederstand der Verlockung. Nicht zuletzt weil, so wissen es Zeitgenossen, seine Mutter Druck machte und unbedingt wollte, das er seine berufliche Ausbildung bei der RNK/RWE fortsetzte.

Gräff verstarb in seiner Geburtsstadt Bad Sobernheim im Alter von 81 Jahren am 26. Oktober 2011.

* Der FC 03 Sobernheim wurde am 26. Juni 1903 gegründet und erreichte nach Ende des des zweiten Weltkriegs die Amateurliga Südwest. Nach einem Abstieg im Jahre 1953 folgte der sofortige Wiederaufstieg. Im Jahre 1955 wurde die Mannschaft als Aufsteiger Meister, verpasste aber in der Aufstiegsrunde den möglichen Durchmarsch in die II. Division. 1961 wurde die Mannschaft erneut Südwestmeister und schaffte dieses Mal den Aufstieg in die Zweitklassigkeit. Das war der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte.

Die Zweitligasaison 1961/62 beendete der 1. FC als Tabellenletzter und kehrte in die Amateurliga zurück. Als die Mannschaft 1967 aus der Amateurliga abstieg, wurde der 1. FC zur Fahrstuhlmannschaft. Im Jahre 1976 kehrten die Sobernheimer noch einmal in die Amateurliga zurück, verpassten aber 1978 als abgeschlagener Tabellenletzter die Qualifikation für die neu geschaffene Oberliga Südwest um Längen.

Nach mehreren Jahren in der Bezirksliga stieg der Verein 1987 in die Kreisliga ab, kehrte allerdings zwei Jahre später zurück. Im Jahre 1993 erfolgte die Umbenennung des Vereins in SC Sobernheim, bevor es 1998 zu einer Fusion mit dem VfL 1921 Pferdsweiler-Eckweiler zum SC Bad Sobernheim kam. Unter diesem Namen gelang im Jahre 2000 der Aufstieg in die Landesliga, die der Verein nur zwei Jahre halten konnte. 2004 gelang noch einmal die Rückkehr in die Landesliga, bevor 2008 der erneute Abstieg folgte. Ein Jahr später konnte der Verein nur knapp eine Insolvenz vermeiden - und meldete schließlich ab.

Die Wiedergründung vor drei Jahren nahm einen erfolgreichen Verlauf- wurde zu einer Erfolgsgeschichte. Man sieht sich derzeit wieder auf dem Weg, sogar in die Bezirksliga: Mit Vorsprung wird die Tabelle der A-Klasse Bad Kreuznach West angeführt.

 

3. Folge:

 

     Auch nach dem Sieg gegen  TuS Neuendorf trugen sie "Bio" auf den Schultern vom Platz   

 

Werner Biontino war einer der Spieler, die den VfR 07 Kirn in der Erstklassigkeit zwischenzeitlich sozusagen zu einer "Nebenstelle" des VfR Wormatia Worms gemacht hatten. Er selbst kam von dem Oberliga-Mitkonkurrenten im Jahr 1952. Außer ihm waren noch Hans Joner, Hans Vogt und später auch noch Georg Held von der Wormatia nach Kirn gewechselt. Biontino war in der Jugend des FSV Abenheim aufgewachsen, spielte bei seinem Stammverein bis 1950 aktiv und trug ab Juli 1950 das Trikot des VfR Wormatia. Vor dem Beginn der Oberliga-Saison 1952/53 wechselte er nach Kirn, doch Biontino wurde im Gegensatz zu den "Wormsern" Joner, Vogt und Held im Nahetal nicht sesshaft, zumal ihn nach dem Abstieg 1954 der 1. FC Kaiserslautern lockte, den der "Wandervogel" allerdings ein Jahr später auch schon wieder verließ. Biontino wechselte dann vom Betzenberg zum FCK-Stadtnachbarn VfR Kaiserslautern auf den "Erbsenberg" wo er in den Spieljahren 1955/56 und 1956/57 am Ball war. Seine Laufbahn im höherklassigen Fußball des Südwestens schloss er beim ASV Landau nach der Saison 1957/58 ab, ehe er nach Abenheim zurückkehrte, wo er es als Trainer seines Stammvereins versuchte. Werner Biontino verstarb am 19. November 2013.

Der Weggang von Werner Biontino zum 1. FCK war für die Kirner schmerzlich. Er war ein Publikumsliebling, den sie in Kirn kurzerhand "Bio" nannten und riefen. Auch bei einem der Siege gegen den "VfR-Lieblingsgegner" TuS Neuendorf schulterten Spieler und Anhänger "Bio" zur Ehrenrunde und trugen ihn bis in das "VfR-Häuschen" vom Platz. Biontino gelangen als Oberligaspieler 20 Tore, 18 davon glückten ihm im Trikot des VfR Kirn, für den er 42 Mal antrat.

Einen Stürmer und pfeilschnellen Wirbelwind wie ihn hätte man vor allem in der Serie 1957/58 gebraucht um den am Ende durchaus möglich gewordenen  Wiederaufstieg in die Erstklassigkeit realisieren zu können. Den Abstieg aus der Oberliga hatten die Kirner 1954 allerdings auch mit Biontino nicht geschafft, obwohl die von Günter Hentschke (*) trainierte Mannschaft einen respektablen Endspurt hingelegt hatte. Das 26. Saisonspiel war am 7. März am "Kieselhumes" bei Saar 05 Saarbrücken mit 2:1 gewonnen worden, es folgte am 14. März Auf Kyrau ein 1:1 gegen den ASV Landau, aber eine Woche später ein 0:5 gegen Eintracht Trier. Am 4. April wurde beim VfR Frankenthal ein 1:1 ertrotzt und am letzten Spieltag, der am 11. April war, reichte selbst ein 6:1-Kantersieg gegen den FV Speyer nicht mehr, um den Abstieg aus der Erstklassigkeit noch verhindern zu können.

* Günter Hentschke (* 3. Dezember 1921 in Berlin; † 22. März 2019) war ein deutscher Fußballspieler und -trainer. Hentschke trug als Aktiver Spieler u.a. das Trikot von Sparta Berlin (in der damaligen Stadtliga) und Eintracht Nordhorn (damals Amateuroberliga Niedersachsen).

Im Juli 1950 übernahm er dann Sparta Nordhorn als Trainer und blieb bis 1952 im Amt. Seine nächste Trainerstationen war der VfR 07 Kirn (1952–1954, Oberliga Südwest), dann der FC Phönix Ludwigshafen (1954–1956, Oberliga Südwest), es folgten Preußen Münster (1956–1958, Oberliga West), Duisburger SpV (1958–1961, Oberliga West) und Rot-Weiss Essen (1961–1963, 2. Oberliga West). 1972 begann er eine Tätigkeit als ehrenamtlicher Pressereferent des Bundes Deutscher Fußballlehrer.

Im Jahr 1983 gab es für Günter Hetschke kurzfristig ein Comeback als Trainer. Er übernahm den Zweitligisten BV 08 Lüttringhausen. Es war vorgesehen, dass sich Hentschke, mit der nötigen Trainerlizenz ausgestattet, die Aufgaben mit Manager Detlef Pirsig, gleichzeitig Spieler, teilt. Schon bald gab es aber interne Querelen zwischen Hentschke und Pirsig, die schließlich zur Entlassung Hentschkes führten. Sein Nachfolger wurde Günter Exner.

                      

2. Folge:                 

Alle Höhen und Tiefen als Vertragsspieler mitgemacht - VfR und SCK gleichzeitig gecoacht

Nicht nur der Gesamtkader der 29 Vertragsspieler, die in den 3 Saisons, in denen der VfR 07 erstklassig in der Oberliga Südwest spielte, war vorwiegend mit "Kirner Jungs" durchsetzt, auch in den Folgejahren, in denen in der 2. Oberliga Südwest angetreten wurde, waren die jeweiligen Formationen mit gebürtigen Kirnern gespickt. Mit Spielern wie Herbert Pies, der schon 1949/50 mit dabei war und von den insgesamt 90 Oberligaspielen des VfR sage und schreibe 87 mitbestritten hat. Auch in der 2. Oberliga zählte er zu den Säulen der jeweiligen Mannschaft - und auch über den ganz knapp verpassten Wiederaufstieg in das Deutsche Fußball-Oberhaus hinaus.

Herbert Pies war einer von denen, die beim VfR alle Höhen der Glanzzeit mit gemacht haben, schon 1949 in der Oberliga-Aufstiegself mit dabei war, aber auch die beiden Abstiege aus der Oberliga miterlebte. Er war auch einer vom festen Stamm der Elf, die in der Serie 1957/58 beinahe und noch einmal den Wiederaufstieg in die Erstklassigkeit geschafft hatte - wenn die Mannschaft denn nicht an ärgsten Mitkonkurrenten wie dem SV Weisenau gescheitert wäre. Die nun von Karl Kanthak trainierte Elf war gezielt verstärkt worden. U.a. mit dem vom SC Odernheim gekommenen Torjäger Horst Dietz, aber auch mit Jungtalenten wie Ronald Kettern und Horst Werner. In Weisenau gewann der VfR sogar sensationell mit 3:2 und auch beim Rückspiel sah es Auf Kyrau zunächst gut aus, denn vor 1500 Zuschauern wurde beim Seitenwechsel mit 2:0 geführt. Doch zur Pause schwante dem Anhang auf den Rängen nichts Gutes, denn Horst Dietz ging in der 40. Minute verletzt vom Platz und mit 10 Spielern musste die Führung nun über die Runden geschaukelt werden - weil es damals noch keine Ein- und Auswechslungen gab. Weisenau gelang der Anschluss und dann gab es noch einen umstrittenen Elfer, der zum 2:2 (und auch noch nach dem Abpfiff zu tumultartigen Reaktionen) führte. Und es gab weitere herbe Punktverluste, wie beim 3:4 gegen FC Metternich, sowie beim 0:1 gegen Andernach, so dass es auf das letzte Saisonspiel gegen den FV Engers ankam, bei dem sogar ein Unentschieden gereicht hätte. Doch es sollte wohl nicht sein, denn es hieß am Ende 0:1. Es gab damals eben Mannschaften, wie der FV Engers, die lagen dem VfR überhaupt nicht, andere wie die des TuS Neuendorf, seinerzeit eine der besten Formationen Deutschlands, gegen die es (fast) immer klappte.

Und so trat der VfR bei diesem Schicksalsspiel gegen den FV Engers an: Alfred Hettfleisch, Robert Weyh, Herrmann Balbier, Erwin Brenner, Rolf Meisch, Rudi "Janne" Möhler, Ronald Kettern, Herbert Pies, Georg Held, Horst Werner und Horst Dietz.

Zurück zur 1. Oberliga Südwest, aus der sich der VfR nach der Saison 1953/54 verabschiedete: Herbert Pies war mit 87 von 90 Einsätzen nicht nur der Kirner Oberliga-Rekordspieler, sondern auch der Rekordtorschütze. Immerhin 25 Treffer gelangen dem Spieler - in der Regel mit platziertem Schuss aus der Distanz und zweiten Reihe heraus.

Herbert Pies stammte aus einer alteingesessenen Kirner Familie. Die "Piese" wohnten in der Altstadt, Herbert in seinem Elternhaus, das "In den Hedwigsgärten" zwischen der Gaststätte "Zum Schlossberg" und der Kirner Autopräzision stand, wo nun das Evangelische Gemeindehaus ist. Bei Robert Fuchs in der "Autopräzision" wuchs Pies auch beruflich heran, wurde er später sogar zum Prokuristen der Firma. Ein typischer Kirner Junge also, der zu einem Vollblutfußballer (mit Vorbildfunktion) einer starken Nachkriegsgeneration dieser so fußballverrückten Kleinstadt wurde, die in den 50-ern die Schallgrenze von 10 000 Einwohnern erreicht hatte. Die (Deutsche) Fußballwelt (und die Totospieler) blickten Woche für Woche auf Kirn - wussten Bescheid, wo denn nun auf der Landkarte dieses Städtchen zu finden war. Herbert Pies blieb dem VfR in seiner Laufbahnzeit als Fußballer bis zum Karriereende treu.

Herbert Pies trainierte nach seiner Zeit als Spieler in der Folgezeit die 1. Mannschaft des VfR und eine zeitlang "nebenbei" gleichzeitig die A-Klasse-Elf des SC Kirn-Sulzbach. "Dienstags und donnerstags Auf Kyrau den VfR, mittwochs die Sulzbacher - oft sogar bei schlechtem Wetter und im Winter im Saal Collet", erinnert sich noch gut Lothar Gemmel, den Pies regelmäßig in der Sulzbacher Straße abholte und heimfuhr. Auch trainierte er mit Erfolg die Mannschaft des FC Viktoria Hennweiler. Weiterhin hielt er immer engsten Kontakt zu seinen VfR-Weggefährten und stand mit Rat und Tat auch  im VfR-Vorstand zur Vergügung wenn es galt, jüngeren und 1b-Spielern aufzuzeigen, wie man vorwärts kommt. Seinen Ruhestand verbrachte Herbert Pies in Kirn-Sulzbach wo er in der Annenwies ein Haus gebaut hatte.

       

 

 

  Abruptes Karriereende beim Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05    

  Staffel: 1. Folge - Vor 70 Jahren: Herbergers Jungtalent und sein Wechsel zum erstklassigen VfR Kirn  - Anton Picard

Anton Picard, geboren am 4. Mai 1922, war ein deutscher Fußballspieler, der in seiner Karriere größtenteils das Trikot von Kickers Offenbach trug und mit dem Team vom Stadion am Bieberer Berg erstmals im Jahr 1940 als Meister der Gauliga Südwest in der Endrunde um die deutsche FußballmeisterJugend schaft zum Einsatz gekommen war. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs folgten noch die weiteren Endrundenteilnahmen in den Jahren 1942, 1943 und 1944 mit Offenbach als Meister der Gauliga Hessen-Nassau. Von 1945 bis 1951 hat der gleichermaßen als Defensiv- und Offensivspieler einsetzbare Fußballer für den OFC 179 Ligaspiele in der damals erstklassigen Fußball-Oberliga Süd absolviert und dabei 66 Tore erzielt. Er gewann unter Trainer Paul Oßwald im Jahr 1949 die süddeutsche Meisterschaft und kam insgesamt in den Endrunden um die deutsche Fußballmeisterschaft von 1940 bis 1950 in 16 Spielen zum Einsatz und gehörte auch der Endspielelf gegen den VfB Stuttgart (1:2) am 25. Juni 1950 in Berlin an.

1951 wechselte Picard  zum Zweitligisten VfR Kirn wo er zu einer Säule der Mannschaft wurde, die im Sommer 1952 die Meisterschaft und den Aufstieg in die Erstklassigkeit des Deutschen Fußballs feierte. Der Klassenerhalt in der Erstklassigkeit wurde für den Verein, der deutschlandweit bekannt wurde, auch Dank Spielern wie Anton Picard in der Serie 1952/53 gesichert. In der folgenden Saison 1953/54 gab es für Picard am 5. Spieltag das abrupte Ende der Karriere, denn im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05, das am Sonntag, 13. September, Auf Kyrau vom Anpfiff an mit brutaler Härte geführt wurde, gab es für ihn in der 8. Spielminute nach einem Zusammenprall einen glatten Schien- und Wadenbeinbruch. Zeitzeugen erinnern sich immer noch unvergessen und genau daran, dass der schmerzerfüllte Schrei des Spielers von verspätet anwandernden Zuschauern noch hoch in der Kallenfeler Straße zu hören war. Anton Picard kam nie mehr "auf die Beine", war nach seinem Krankenhausaufenthalt nur noch in seiner "Sportklause" im Teichweg (sie stand dort, wo es nun den Kreisel am Bürkleplatz gibt) anzutreffen - war bis zu seinem Lebensende gehbehindert. Später verzog es Picard nach Martinstein, wo er das Hotel gleichen Namens (inklusive einer erstklassigen Gastronomie) gebaut hatte, die noch jahrzehntelang immer wieder, auch von Fußballfreunden aus Offenbach, gerne besucht wurde.

Erinnerungsfotos von seiner Zeit bei den Kickers und beim VfR Kirn schmückten die Stammtischecke, die ein beliebter, und ständiger Treff von Fußballfreunden aus nah und fern war.

Dass an dem Sprichwort "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm " was dran ist, sei im Zusammhang mit Anton Picard und dem Karriereweg seines Enkels Patrick Kirsch ergänzend aufgezeigt - der in der Jugend von Merxheim/Hochstetten "Groß" wurde und aktiv zunächst drei Jahre beim SC Idar-Oberstein spielte. Dann jeweils eine Saison beim SV Wehen, TuS Koblenz und Eintracht Kreuznach am Ball war, anschließend 3 Jahre beim SSV Reutlingen unter Vertrag war, anschließend beim SV Sandhausen und Wacker Burghausen spielte und zuletzt von 2010 bis 2015 in der 3. Liga das Trikot von Preußen Münster trug.

Unter Reichstrainer Sepp Herberger nahm der damals 18-jährige Anton Picard bereits vom 17. Bis 21. März 1941 an einem Sichtungslehrgang in Berlin teil. Im Wettbewerb um den Reichsbundpokal 1941/42 vertrat Picard die Farben von Hessen-Nassau beim Spiel am 5. Oktober 1941 in Frankfurt gegen Niederschlesien (2:2 n. V.). Er zeichnete sich dabei wie sein Vereinskollege Erich Nowotny als Torschütze aus. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Picard von Herberger erneut vom 14. bis 19. November 1949 zu einem Lehrgang nach Duisburg eingeladen, wie auch Anfang August 1950, wiederum in Duisburg. Am 12. November 1950 spielte er an der Seite seiner Vereinskollegen Gerhard Kaufhold und Kurt Schreiner im Repräsentativspiel von Süddeutschland gegen Westdeutschland (5:4) als Verteidiger. Zehn Tage später, dem 22. November 1950, gehörte Picard dem ersten Länderspielaufgebot nach dem Zweiten Weltkrieg in Stuttgart gegen die Schweiz an. Zum Einsatz kam er aber nicht. Am 18. März 1951 vertrat er als Verteidiger die Farben von Süddeutschland in einem regionalen Auswahlspiel in Hamburg gegen eine Nordauswahl (2:4). Es war ein Sichtungsspiel vor dem Rückspiel der Nationalmannschaft am 15. April 1951 in Zürich gegen die Schweiz.

 
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 Die "Ewige Tabelle" der Oberliga Südwest ab 1945/46 bis 1962/63:

Bis zur Gründung der Bundesliga im Jahr 1962 gab es in der Bundesrepulblik Oberligen, die in 4 Staffeln den Meister und Vizemeister, sowie die Absteiger ermittelten. Meister und Vizemeister spielten in einer Endrunde die Deutschen Fußballmeisterschaft aus.

Dazu kamen der Meister und Vize der Vertragsliga Berlin (bis 1950 Stadtliga Berlin). Die Stadtliga war zwischen 1946 und 1963 eine der insgesamt fünf höchsten Spielklassen im westdeutschen Fußball. Bis 1950 spielten dort sowohl West- als auch Ost-Berliner Fußballmannschaften, nach dem politisch erzwungenen Übertritt der Teams aus dem Osten Berlins in den DDR-Fußball nur noch West-Berliner Vereine.

Erstklassig spielten im Südwesten (Regionalverbände Saarland, Rheinland und Südwest) aus dem Bereich des jetzigen Fußballbezirks Nahe SG Eintracht Kreuznach (11 Saisons), der VfR 07 Kirn (3 Saisons) und der 1. FC Idar (1 Saison). Der Überblick:

Saisons Spiele Tore Punkte Pkte.(3P)
1. 1. FC Kaiserslautern 18 498 1878:579 784:212 1145
2. FK Pirmasens 17 484 1208:707 641:327 924
3. Wormatia Worms 18 498 1152:801 591:405 831
4. 1. FC Saarbrücken 15 418 1127:596 573:263 827
5. TuS Neuendorf 16 450 1066:719 532:368 759
6. Borussia Neunkirchen 15 418 1000:633 519:317 741
7. Phönix Ludwigshafen 17 468 843:836 485:451 674
8. FSV Mainz 05 18 498 802:1078 432:564 598
9. SV Eintracht 05 Trier 14 410 630:853 347:473 481
10. SV Saar 05 Saarbrücken 12 356 660:723 337:375 472
11. TuRa Ludwigshafen 12 356 570:681 325:387 449
12. VfR Frankenthal 11 318 518:610 297:339 414
13. VfR Kaiserslautern 12 356 520:777 269:443 370
14. Eintracht 02 Kreuznach 11 326 480:702 262:390 359
15. Sportfreunde Saarbrücken 7 210 362:488 175:245 245
16. FV Speyer 7 210 284:447 157:263 218
17. VfL Neustadt/Weinstr. 5 136 231:292 135:137 192
18. Ludwigshafener SC 4 120 200:205 121:119 169
19. FV Engers 07 5 146 264:378 116:176 164
20. SpVgg Andernach 6 166 257:452 102:230 144
21. BSC Oppau 4 114 156:279 78:150 103
22. ASV Landau 3 86 103:236 61:111 85
23. SpVgg Weisenau 4 114 172:364 57:171 74
24. VfR Kirn 3 90 117:276 48:132 66
25. FSV Kürenz 4 94 99:354 41:147 55
26. SV Niederlahnstein 2 60 58:219 20:100 26
27. SV Sankt Ingbert 1 30 42:106 16:44 23
28. SG Gonsenheim 2 50 52:205 16:84 22
29. FVgg Hassia Bingen 2 48 59:213 14:82 19
30. 1. FC Idar 1 18 31:74 11:25 15
31. SV 06 Völklingen 1 26 31:89 10:42 13

 

 Wer heutzutage im Fritz-Walter-Stadion als Gast drei Tore schießt, der gewinnt in der Regel - und auch vor nun bereits 70 Jahren war das anders, beispielsweise als der VfR 07 Kirn im Erstligaspiel am 23. Oktopber 1949 eine Halbzeit lang ein (fast) ebenbürtiger Gegner war. Und es gelang damals wahrlich auch nicht jeder Mannschaft, sogar auf dem eigenen Platz, bei diesem übermächtigen Gegner, drei Torerfolge zu verzeichnen. Dieses Kunststück gelang allerdings dem VfR 07, der in der ersten seiner drei Saisons, in denen er erstklassig spielte, am 6. Spieltag der Serie 1949/50 auf dem Betzenberg beim Seitenwechsel "nur" mit 2:4 im Hintertreffen lag - aber am Ende dann doch noch zweistellig mit 3:12 ausgehebelt wurde.

Der FCK trat gegen die Kirner mit den späteren Weltmeistern Werner Kohlmeyer, Werner Liebrich sowie mit Fritz und Ottmar Walter an. Die drei Kirner Treffer musste Keeper Karl Adam aus dem Netz angeln und außerdem waren die Spieler Fuchs, Gawliczek, Klee, Folz, Baßler und Christmann mit dabei. Der VfR Kirn trat an mit Hettfleisch, Seul, Schuckmann, Weiser, Jorbandt, Malsbenden, Porger, Balbier, R. Weyh, Wahl und Pies. Schiedsrichter: Gauweiler (Gommersheim). Zuschauer: 3000.

Die Endrunde um die Fußballmeisterschaft des DFB des Jahres 1950 war die einzige nach Kriegsende, an der 16 Vereine teilnahmen (statt der üblichen acht). Grund war die ins Auge gefasste Teilnahme von Mannschaften aus der DDR. Tatsächlich wurde noch im Mai 1950 zwischen dem DFB und dem Deutschen Sportausschuß der DDR über die Modalitäten verhandelt.  

Abschlusstabellen Oberliga Südwest 1949/50 *  1952/53 und 1953/54:

1949/50:

Pl.VereinSp.SUNTorePunkte
1. 1. FC Kaisersl. 30 25 4 1 157:24 54:6
2. Wormatia Worms 30 23 5 2 104:21 51:9
3. TuS Neuendorf 30 22 2 6 96:36 46:14
4. FK Pirmasens 30 21 3 6 68:36 45:15
5. SV Phönix Ludwigshafen 30 14 7 9 68:59 35:25
6. ASV Landau  30 12 7 11 48:62 31:29
7. VfL Neustadt/W. 30 12 5 13 62:56 29:31
8. Spvgg Andernach 30 13 3 14 68:62 29:31
9. VfR Kaiserslautern 30 11 6 13 60:59 28:32
10. FV Engers 07  30 12 3 15 62:84 27:33
11. Mainz 05 30 10 6 14 48:74 26:34
12. Eintracht Trier 30 7 8 15 45:72 22:38
13. SG Weisenau 30 4 8 18 50:97 16:44
14. ASV Oppau[1] 30 4 7 19 32:83 15:45
15. FSV Kürenz 30 4 5 21 43:108 13:47
16. VfR Kirn  30 5 3 22 42:120 13:47

1952/53:

Pl.VereinSp.SUNTorePunkte
 1. 1. FC K'lautern  30  23  5  2 127:31 51:9
 2. TuS Neuendorf  30  21  4  5 97:28 46:14
 3. 1. FC Saarbr.  30  22  2  6 89:39 46:14
 4. Wormatia Wo.  30  16  5  9 85:58 37:23
 5. TuRa L'hafen  30  12  10  8 57:47 34:26
 6. Bor.Neunkirchen  30  12  7  11 36:46 31:29
 7. FK Pirmasens  30  12  6  12 64:56 30:30
 8. 1. FSV Mainz 05  30  12  6  12 59:55 30:30
 9. SV Saar 05   30  12  4  14 54:62 28:32
10. FV Speyer   30  10  8  12 33:39 28:32
11. VfR K'lautern  30  12  3  15 55:72 27:33
12. Phönix L'hafen  30  9  6  15 44:68 24:36
13. Eintracht Trier  30  10  3  17 43:66 23:37
14. VfR Kirn   30  9  4  17 41:73 22:38
15. FV Engers 07  30  7  6  17 46:81 20:40
16. Hassia Bingen   30  0  3  27 32:141 3:57

1953/54:

PlatzVereinSp.SUNTorePunkte
1. 1. FC K'lautern 30 26 0 4 139:33 52:8
2. FK Pirmasens 30 24 3 3 73:30 51:9
3. TuS Neuendorf 30 18 3 9 85:51 39:21
4. SV Saar 05  30 16 3 11 83:62 35:25
5. 1. FC Saarbr. 30 14 6 10 80:53 34:26
6. Phönix L'hafen 30 14 6 10 49:55 34:26
7. 1. FSV Mainz 05 30 13 5 12 61:55 31:29
8. Borussia Neunkirchen 30 12 4 14 58:54 28:32
9. VfR Frankenthal  30 9 9 12 38:45 27:33
10. Eintracht Trier 30 12 2 16 57:66 26:34
11. Wormatia Worms 30 10 6 14 53:68 26:34
12. TuRa Ludwigshafen 30 10 4 16 52:65 24:36
13. FV Speyer 30 10 2 18 35:80 22:38
14. VfR Kaiserslautern 30 9 3 18 41:69 21:39
15. ASV Landau  30 6 5 19 28:88 17:43
16. VfR Kirn 30 4 5 21 33:91 13:47

 

                                           

Während es kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges, Dank einer Zustimmung der Alliierten, bereits mit dem Fußball auf der Oberliga-Ebene (zunächst mit der Bezeichnung "Zonenliga") wieder losging, kam es zur Gründung einer 2. Oberliga Südwest erst 1951. Zweitklassig spielten in dieser Liga ab 1951 bis zur Bundesliga-Gründung 1963 von den Vereinen des Nahebezirks der VfR 97 Kirn (6 Saisons), der 1. FC Idar (3 Saisons), Eintracht Kreuznach (2 Saisons) und der FC 03 Sobernheim (1 Saison).

Die "Ewige Tabelle" der 2. Oberliga Südwest (1951/52-1962/63)

Saisons Spiele Tore Punkte Pkte.(3P)
1. TSC Zweibrücken 12 356 733:704 365:347 514
2. FV Engers 9 270 532:467 283:257 396
3. SpVgg Weisenau 9 270 604:608 269:271 377
4. BSC Oppau 8 240 477:424 263:217 370
5. SV Ludweiler/Warndt 9 270 452:486 252:288 348
6. ASC Dudweiler 9 270 482:528 249:291 351
7. ASV Landau 8 236 461:455 247:225 348
8. Hassia Bingen 8 236 476:489 238:234 340
9. SpVgg Andernach 8 236 444:434 236:236 330
10. SV St. Ingbert 7 210 376:357 219:201 309
11. Ludwigshafener SC (ASV Hochfeld) 7 206 418:397 212:200 298
12. Viktoria Hühnerfeld (Sulzbach) 8 240 428:460 209:271 286
13. VfL Neuwied 7 206 379:464 177:235 247
14. SV Niederlahnstein 5 150 286:228 172:128 241
15. VfR Kirn 6 176 357:337 172:180 243
16. FV Speyer 5 146 295:210 167:125 240
17. Sportfreunde Herdorf 6 176 329:379 166:186 230
18. Sportfreunde Saarbrücken 4 120 277:188 146:94 203
19. SG Pirmasens 05 5 146 289:322 141:151 198
20. VfB Theley 5 150 241:348 121:179 166
21. SC Friedrichsthal 4 120 216:223 115:125 160
22. Germania Metternich 4 120 233:261 113:127 158
23. SC Bad Neuenahr 07 4 116 239:258 108:124 149
24. VfL Trier 4 120 218:305 103:137 147
25. FSV Schifferstadt 3 90 148:164 89:91 123
26. VfR Kaiserslautern 2 60 143:68 88:32 126
27. FC 08 Homburg 3 90 164:168 88:92 125
28. VfR Frankenthal 2 60 142:76 85:35 122
29. Eintracht Kreuznach 2 60 154:99 73:47 104
30. Röchling Völklingen 2 60 102:90 66:54 93
31. 1. FC Idar 3 86 127:199 61:111 81
32. Phönix Ludwigshafen 1 30 78:25 47:13 68
33. SC Altenkessel 2 60 105:150 46:74 64
34. Eintracht Trier 1 30 75:41 41:19 59
35. TuRa Ludwigshafen 1 30 81:40 40:20 57
36. TuS Neuendorf 1 30 64:38 40:20 58
37. Phönix Bellheim 1 30 69:58 36:24 52
38. VfB Wissen 1 30 69:60 34:26 47
39. VfB Lützel 1 26 39:68 21:31 27
40. FC 03 Sobernheim 1 30 39:75 19:41 26
41. VfL Neustadt 1 30 43:78 18:42 25
42. TuS Konz 1 26 37:92 9:43 11

 

 


 

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         Vereine, Stadien und Anlagen der Region

             - deren einstiger Glanz verblasste

             und Sportfelder, die es gar nicht mehr gibt

 

Serie * Die 8. Folge:

 

 Die Hürde 'Auf Grub' war selbst für Fritz Walter und den FCK zu hoch  

   VfR Baumholder wurde erst 1975 im Brühlstadion seinem Vereinsnamen gerecht - Serie

Das Brühlstadion: Der Eingangsbereich.

Bis zuletzt hieß das Gründerlokal des VfR Baumholder "Goldener Engel". Als dort 1921 in einem Nebenzimmer der "Verein für Rasensport" (als Nachfolgeverein des TV 1886 Baumholder) aus der Taufe gehoben wurde, war Goerg Herrmann (Hermann Schorch)  noch Inhaber der Gaststätte. Aber bereits im ersten Nachkrigsjahr 1919 gab es erste "Fußball-Gehversuche" - auf einem Bolzplatz, zumal auch in Baumholder das Kicken auf zwei Tore immer beliebter wurde und man das Treiben in geordnete Bahnen lenken wollte. Es dauerte allerdings bis zum Jahr 1975, ehe es zum Bau des Brühlstadions kam, der dann auch dem Vereinsnahmen "Verein für Rasensport" gerecht wurde. Außerdem wurde die Anlage in 2008 durch einen Kunstrasenplatz ergänzt - der damals erste im Fußballkreis Birkenfeld. Bevor es den Umzug in das neue Stadion gab, wurde der Trainings- und Spielbetrieb <<< "Auf der Grub" abgewickelt. Dort gab es einen von den angereisten Gegnern allerseits gefürchteten Hartplatz, auf dem es gar nicht leicht war, ungeschoren davonkommen zu können.

In den Annalen ist auch einer der sportlichen Höhepunkte mit dem Spiel des VfR im Pokalspiel von 1959 gegen den 1. FC Kaiserslautern festgehalten, das von den "Grün-Weißen" auf der Grub mit 1:0 gewonnen wurde. "Ausnahmefußballer" Jakob Mohr war es, der mit seinem Treffer die mit mehreren Weltmeistern von 1954 antretenen "Roten Teufel" aus dem Wettbewerb warfen. In den 1950er und zu Beginn der 1960er Jahre spielte der VfR dritt- und viertklassig. In der jüngeren Vergangenheit weitgehend in der Landesliga, seit 2019 in der Verbandsliga. Als Vizemeister der Landesliga war der VfR in der abgebrochenen Saison 2019/20 in die Verbandsliga aufgestiegen. In der nun unterbrochenen Serie 2020/21 pausiert die Mannschaft als Tabellen-7-

1975 kam es zum Bau des Brühlstadions. Fotos: imagoteam.tribuene (2)/Archiv: Klaus Mittnacht (1).

Der Verein hat insgesamt 1200 Mitglieder und ist damit der drittgrößte im Kreis Birkenfeld. Allerdings wird er von 7 Sparten getragen. Es waren sogar 9, aber die Handballer und Volleyballer gaben trotz optimaler Bedingungen auf, denn wie anderenorts auch, fehlte es an Spielern, Trainern und Funktionären. Beim VfR kann neben Fußball auch Badminton, Karate, Leichtathletik, Schach, Tennis und dem Turnen nachgeeifert werden..

Es gab am Kirmessonntag keine schwachen Punkte - Im Archiv gefunden:

Erste Amateurliga Südwest/10. Spieltag, am Sonntag, 28. Oktober 1959: Im Heimspiel gegen SG Pirmasens festigt der VfR Baumholder den 1. Tabellenplatz vor Spvgg. Mundenheim, 1. FCK Amateure, 08 Oberstein, Phönix Bellheim, FC Dahn und VfR Kirn. "Auf der Grub" gab es vor 700 Zuschauern einen 7:1-Erfolg.

Am Tag darauf stand in der Zeitung: Der VfR Baumholder konnte mit einem hohen Sieg über SG Pirmasens die Tabellenführung erfolgreich verteidigen. Mit nicht weniger als 1:7 Toren unterlagen die Gäste, die bei Halbzeit bereits rettungslos mit 0:4 im Hintertreffen waren. Trotz der großen Überlegenheit des VfR wurde den Zuschauern ein spannendes und faires Treffen geboten.

Der VfR trat an mit Flohr, Decker, Heidrich, Fritsch, Edmund Müller, Baaske, Artur Mohr, Krieger, Jakob Mohr, Martin und Albrecht Müller. Schiedsrichter: Zimmermann (Bad Kreuznach). Der VfR errang den hohen Sieg am Kirmessonntag mit einer imponierenden Leistung. Es gab keine schwachen Punkte. Reserven: Ebenfalls 7:1.

 

Die 7. Folge:               

 

     Eine gute Zeit für den FCM - vor allem mit Trainer Dieter Gutzler        

    Der Umzug von der Deslocher Straße zur Präses-Held-Straße - Dreijähriger Rechtsstreit bis 2010

Ab 2004 wurde die SG angestrebt- ab 2007 reiften die Stadionpläne

Der FC 07 Meisenheim:

Im Jahr seines 90-Jährigen Vereinsbestehens schloss der FC Meisenheim die Serie 1996/97 als Tabellen-6. der Landesliga West ab. In der gleichen Saison meldete die Mannschaft der SG Desloch/Jeckenbach mit dem Vizemeisterplatz die beste Platzierung: Nie war man vorher und auch auch anschließend besser in  der verbleibenden Zeit platziert, ehe es zur Spielgemeinschaft mit dem FCM im Jahr 2004 kam. 23 Mal war in 1996/97 der 2. Platz belegt worden, siebenmal nach dem Saisonstert in Serie war man sogar Erster. An der Deslocher Straße begann 1997 andererseits die starke Zeit mit Spielertrainer Dieter Gutzler, der die Mannschaft direkt in die Verbandsliga führte.

 

Aus dem FCM-Sportfeld an der Deslocher Straße wurde ein Firmenparkplatz: Unverändert ist der Blick mit dem Trakt der früheren Funktionsräume. Fotos: imagoteam.tribuene/Archiv: Klaus Mittnacht

Mit Gutzler wurde das Verbandsligateam des FC Meisenheim zu einer Bereicherung für die Liga. In der Saison eins nach dem Aufstieg wurde man Fünfter, in der Serie 1999/2000 Siebter. Doch nach dem Spieljahr 2000/01 ging es als Tabellen-15. wieder zurück in die Landesliga. Das Team der SG Desloch/Jeckenbach spielte ab der Saison 1996/97 bis zu dem Jahr in dem die Spielgemeinschaft besiegelt wurde, nur eine mittelmäßige Rolle. Zweimal (1999/2000 und 2003/04) schrammte man als Tabellen-13. sowie 14. sogar knapp am Abstieg in die A-Klasse vorbei. Selbst Dieter Müller und die Nachfolgetrainer Wolfgang Walloch und Mario Heller konnten die Schwarz/Gelben nicht aus dem Mittelmaß herausführen. Den absoluten Tiefpunkt gab es 2004, als man als Tabellen-16. die Saison abschloss - aber die SG mit dem FCM besiegelte.

Der FCM wurde nach dem Abstieg aus der Verbandsliga zweimal in Folge mit Gutzler Vierter und 2003/04 Siebter. In den nächsten drei Saisons konnte die Mannschaft der Spielgemeinschaft (nun mit Trainer Dieter Müller) als Fünfter, Dritter und Sechster über die Ziellinie gehen, doch in der Serie 2007/08 klappte es mit der Meisterschaft und dem Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Doch prompt ging es wieder runter in die Landesliga, denn mit nur 18 ergatterten Punkten reichte es für den Tabellen-15. nicht, sich weiter im Südwest-Oberhaus zu halten.

2007 reiften die Planungen für den Neubau eines Stadions an der Präses-Held-Straße, die schließlich vom Landkreis genehmigt wurden, was aber auch in einen mehr als dreijährigen Rechtsstreit mit Anliegern mündete, die geltend machten, das man durch den mit den Sportanlagen verbundenen Lärm des Trainings- und Spielbetriebes erheblich beinträchtigt werde. Erst am 1. Juli 2010 kam es nach einem Ortstermin mit allen Beteiligten (und einem weiteren vorliegenden Lärmgutachten)  im FCM-Sportheim zu einer einvernehmlichen Regelung.

<<< Beim Stöbern im Archiv fanden wir dieses Bild vom FCM-Fußball an der Deslocher Straße.

Von 2009 bis 2017 dümpelte die Elf vom Glantal allerdings in der Landesliga im Niemandsland der Tabelle hin und her. Die beste Platzierung war in dieser Phase der 5. Tabellenplatz, am tiefsten war man mit Platz 12 in der Serie 2012/13 angesiedelt. Dann aber machte sich SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach auf zum Sprung in die Verbandsliga. Mit 53 gewonnenen Punkten gab es 2017/18 den 4. Tabellenplatz, 2018/19 mit Andy Baumgartner die Meisterschaft und in der (verkürzten) Serie 2019/20 im Südwest-Oberhaus Platz 4. Nach dieser Saison wechselte Baumgartner zum Nahe-Mitkonkurrenten SC Idar-Oberstein und Tobias Lautz wurde, undc ist nach wie vor SG-Trainer. 

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6. Folge:  

Im Salinental mit Tomasevic und Schrader um Verbandsliga-Punkte

 

  1932 gegründet - 2001 aufgelöst: SC Schwarz Weiß Bad Kreuznach   

 

Zur Saison 1947/48 wurde der Verein in die zu dieser Zeit zweitklassige Landesliga Rheinland eingeordnet und beendete seine erste Saison hier mit 15:29 Punkten auf dem zehnten Platz der Staffel Süd. Zur Saison 1949/50 wechselte der Verein dann in die eingleisige Landesliga Rheinhessen/Nahe und beendete hier die Saison mit 21:35 Punkten auf dem elften Platz. In den darauffolgenden Spielzeiten konnte jedoch nie ein einstelliger Tabellenplatz erreicht werden. Nach der Saison 1951/52 wurde die Liga aufgelöst und mit 17:35 Punkten auf dem elften Platz ging der Verein zur darauffolgenden Saison in die 2. Amateurliga Nahe über. Color-Fotos: imagoteam.tribuene.

Zur Saison 1964/65 stieg der Verein dann wieder in die Bezirksliga Nahe auf und platzierte sich mit 26:34 Punkten auf dem zwölften Platz. Am Ende der Saison 1969/70 gelang dann mit 43:17 Punkten die Meisterschaft, jedoch gelang es nicht sich auch den Aufstieg zu sichern. Am Ende der darauffolgenden Spielzeit landete man dann mit 17:43 Punkten dann auf dem 16. und damit letzten Platz der Tabelle. Die Klasse konnte jedoch gehalten werden, indem sich Schwarz-Weiß einer Spielgemeinschaft (u.a. hieß es SEN Kreuznach) anschloss. In dieser Konstellation konnte die Klasse dann noch bis zur Spielzeit 1977/78 gehalten werden, danach stieg man mit 19:41 Punkten über den 15. Platz schließlich ab.

Zur Saison 1993/94 schaffte der Verein dann, mittlerweile wieder eigenständig, die Rückkehr in die Bezirksliga Nahe, von dort aus gelang es gleich in der ersten Saison Meister zu werden und direkt weiter in die Landesliga Südwest aufzusteigen. Die erste Saison schloss der Verein in der Landesliga dann mit 45:15 Punkten auf dem zweiten Platz der Staffel West ab. Nach der Saison 1995/96 wurde die Mannschaft mit 65 Punkten dann schließlich auch hier Meister und konnte in die Verbandsliga Südwest aufsteigen. Um die Liga halten zu können verstärkte man sich u.a. mit den zwei vom VfR 07 Kirn gekommenen Spielern Tomasevic und Schrader. Dragan Tomasevic war ein, den Wirren des Balkankrieges mit viel Glück entkommener Profi des jugoslawischen Landesmeisters von 1985 FC Sarajewo, der bei den Spielen im Europapokal der Landesmeister noch mit dabei war, nach einer (Fußball-) Odyssee schließlich in Kirn landete und beim VfR als ein ausgezeichneter Mittelfeldregisseur galt. Thomas Schrader war in Kirn jahrelang ein top Torjäger, der für den VfR insgesamt 229 Tore in 8 Saisons erzielt hatte.

Bereits nach der Saison 1997/98 ging es für die Mannschaft mit lediglich 18 Punkten dann jedoch als 16. und damit Tabellenletzter wieder nach unten. Aus der Landesliga zog man sich dann in der Saison 1998/99 sogar dann gleich zurück.

Der Verein existierte noch bis zum Jahr 2001 - ein Jahr bevor es das 70Jährige Bestehen gegeben hätte. Das vom Verein über viele Jahrzehnte ausgetragene Nahetal-Fußballturnier für A-Junioren, ein Wettstreit mit bundesweitem Zuspruch, wurde dann vom, im Jahr 2006 gegründeten FSV 06 Bad Kreuznach, wiederaufgenommen (in den Jahren 2005 und 2006 wurde das Turnier von einem Förderkreis ausgetragen) - welcher im Jahr 2015 aber auch wieder aufgelöst wurde.

Fußball spielt aktuell im Stadion Salinental die Mannschaft von Bezirksligist Karadeniz Bad Kreuznach - und pausiert dort als Tabellen-4. in der oberen Tabellenhälfte.

 

5. Folge:

SC Birkenfeld:

 

 An Fußball erinnert an der ursprünglichen Heimstätte nichts mehr 

Der SCB gab vor 34 Jahren die "Feckweilerhaide" auf und wechselte ins Stadion "Am Berg"

Das Straßenschild an der Ecke Achtstraße/Feckweilerhaide hat zwar immer noch den gleichen Standort, doch auf die aktuelle Heimstätte des SCB weist es nicht mehr hin. Fotos: imagoteam.tribuene

Der im Jahr 1919 gegründete Sport-Club Birkenfeld spielte von 1984 bis 1990 sechs Jahre lang in der Oberliga Südwest. Der SCB war 1981/82 erstmals in der Verbandsliga mit dabei und konnte dort nach einem neunten und einem vierten Platz schon in der dritten Saison den Oberliga-Aufstieg feiern. Die vor allem aus lokalen Kräften und im Verein selbst ausgebildeten Spielern bestehende, und von Guido Mey trainierte Mannschaft, fand sich auch in der neuen Liga sofort sehr gut zurecht und etablierte sich gleich im Vorderfeld. Nach einem siebten Platz in der Debütsaison folgten im, 1986 binnen kurzer Zeit, errichteten "Stadion am Berg" die stärksten Spielzeiten des SCB, mit den Oberliga-Plazierungen 4, 4 und 3. Der Stadionneubau war erforderlich geworden, weil der 1960 eingeweihte Sportplatz "Feckweiler Haide", auf dem man bisher gespielt hatte, als Hartplatz nicht oberligatauglich war. Zur Stadioneröffnung kam Bundesligist SV Werder Bremen in die Kreisstadt an der oberen Nahe. 

In der laufenden Saison 2020/21 heißt der SCB seine Gäste und die eigenen Fans als Vertreter der Bezirksliga Obere Nahe willkommen.


In dieser Zeit begannen an der oberen Nahe sogar zarte Zweitligaträume zu reifen: 1987 fehlten fünf Punkte auf Eintracht Trier zur Meisterschaft, 1988 waren es sechs Punkte auf den FSV Mainz 05. Zudem gelang 1985 der Sieg im Südwestpokal (im Elfmeterschießen hatte man Wormatia Worms besiegt) und die Qualifikation für den DFB-Pokal, wo man in der ersten Hauptrunde mit 1:2 am FC Erbach (Hessen) scheiterte. In der Oberliga hatte das Team nach dem dritten Platz 1988 seinen Zenit überschritten, und es kamen auch finanzielle und personelle Probleme hinzu: Als Meisterschafts-Mitfavorit landete man in der Saison 1988/89 nur auf dem zwölften Platz, und 1990 stieg der SCB mit nur vier Siegen aus 34 Spielen als Tabellenletzter ab. Danach konnten die Rot-Schwarzen noch sechs Jahre in der Verbandsliga spielen, ehe 1996 der bis heute endgültige Abstieg in die unteren Amateurklassen folgte. Zwischenzeitlich spielte die erste Mannschaft des SCB einige Jahre in der A-Klasse Birkenfeld auf dem neunten Level der Ligenhierarchie. 2017 gelang zumindest der Aufstieg in die Bezirksliga Nahe, aus der man allerdings als Tabellenletzter direkt wieder absteigen mußte. 

Nach dem Oberliga-Aufstieg des SCB im Jahr 1984 mußte man in Birkenfeld aktiv werden, denn das bisherige Sportfeld an der Feckweiler Haide war nur ein Hartplatz und genügte den Oberliga-Anforderungen nicht. So entstand im Osten der Stadt ein komplett neues Stadion für bis zu 10.000 Zuschauer, das im Sommer 1986 mit einem Freundschaftsspiel gegen Werder Bremen eröffnet wurde.  1994 errichtete der Verein am Stadion sein neues Clubhaus.

     

Das Stadion "Am Berg" ist eine Mehrzweckanlage mit Naturrasenspielfeld und Tartan-Laufbahn. Die Hauptgerade (Südostseite) mit Stufen ist in den Hang hineingebaut; die dahinterliegende Böschung ist bepflanzt. Auf der Gegengeraden sind auf beiden Seiten der Sprecherkabine ebenfalls Bereiche mit Sitzbänken angelegt. Eingang im Südwesten. Südwestlich ein weiterer Mehrzweck-Sportplatz (Hartplatz); hier steht auch das Clubhaus mit Restaurant, in dessen Obergeschoß eine Terasse Aussicht auf das Areal bietet. Dieser Platz besitzt ebenfalls Flutlicht, ein Kassenhäuschen und als Ausbau mehrere Stufen auf der südöstlichen Längsseite, die ebenfalls in den Hang hineingebaut sind. Zur Gesamtanlage gehören auch vier Tennisplätze und weitere Sportfelder, die zum Schulzentrum gehören.

Vor nun bald 10 Jahren, in der Serie 2011/2012, gab es noch einmal eine recht gute Saison in der Landesliga mit Platz 4, ehe eine Talfahrt bis hinab in die A-Klasse folgte. In 2012/13 schrammte man als 13. mit einem Punkt Vorsprung vor Eintracht Kreuznach gerade noch so am Abstieg vorbei, aber in 2013/13 erwischte es den SCB als Vorletzter. In der Bezirksliga wurde man in 2014/15 Zehnter, aber in der Serie 2015/16 als Vorletzter erneuter Absteiger. In der A-Klasse wurde der SCB 2016/17 auf Anhieb Meister, doch prompt wurde in 2017/18 als Letzter wieder abgestiegen. Mit 66 Punkten glückte in 2018/19 als souveräner Meister der direkte Wiederaufstieg. In der ersten, von Corona heimgesuchten Serie 2019/20 wurde der SCB in der Bezirksliga Achter und in der laufenden Saison pausiert die von Marco Orth trainerte Elf als Tabellenzweiter.

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Die 4. Folge:

 

  Rundum glücklich war man beim VfR mit dem Standortwechsel nie 

  Die beste Zeit gab es für den Traditionsverein Auf Kyrau - In 3 Saisons erstklassig - und  dann die Entenmann-Ära

Der 1907 gegründete Verein für Rasenspiele aus dem Nahestädtchen Kirn zählte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den namhaften Vereinen des Südwestens. 1949/50 und 1952-54 konnten die Zuschauer auf der Kyrau sogar Erstligafußball sehen, als der VfR drei Spielzeiten lang in der Oberliga Südwest mitspielte, hier jedoch nicht zu den ganz großen Nummern gehörte. Damals gab es in Deutschland 4 Oberligen, die am Saisonende immer den Deutschen Meister ermittelten. In der Debütsaison landeten die Kirner mit 13:47 Punkten und 42:120 Toren auf dem letzten Platz und stiegen sofort wieder ab. Gegen den übermächtigen 1. FC Kaiserslautern setzte es zwei deftige Niederlagen (2:10 vor 12.000 Zuschauern auf der Kyrau, 3:12 auf dem Betzenberg).

 Foto: bottlender/archives

1949/50 16. VfR 07 Kirn 30 5 3 22 42 : 120 13 : 47
1952/53 14. VfR 07 Kirn 30 9 4 17 41 : 73 22 : 38
1953/54 16. VfR 07 Kirn 30 4 5 21 34 : 83 13 : 47


Nach zwei Jahren waren die Schwarz-Weißen wieder da, weil sie die Premierensaison der 2. Oberliga Südwest gewonnen hatten, erreichten mit 22:38 Punkten den 14. Platz und den Klassenerhalt und waren, vor allem dank der Tore des von Wormatia gekommenen Werner Biontino, in Reichweite von Größen wie Phönix Ludwigshafen oder Eintracht Trier. Aber in der darauffolgenden Spielzeit kamen sie dann wieder nur auf 13:47 Punkte, stiegen ab und kamen nicht wieder zurück ins Oberhaus. 1954-59 traten die Schwarz-Weißen in der 2. Liga Südwest an, kamen aber nur sporadisch in die Nähe der Aufstiegsränge – am engsten war es 1958, als sie zwar in der Abschlußtabelle bloß Fünfter wurden, ihnen aber nur drei Punkte auf Spitzenreiter SpVgg Weisenau fehlten. Nach der Einführung der Regionalliga 1963 und der darunter angesiedelten Amateurliga Südwest hatte der VfR mehrfach die Möglichkeit zum Aufstieg in die Regionalliga, scheiterte aber knapp (1965/66 als Zweiter hinter dem VfR Kaiserslautern, 1966/67 als Zweiter hinter dem LSC, 1969 als Dritter hinter Landau und Bellheim). Zwei Auftritte im Wettbewerb um die Deutsche Amateurmeisterschaft endeten jeweils in der ersten Runde (gegen Union Böckingen und Hannover 96 Amateure).

Eine weitere Glanzzeit gab es mit der sogenannten Entenmann-Ära die nach dem gelungenen Aufstieg in die Südwestliga mit spektakulären Auftritten gekrönt wurde. Der VfR kratzte an den lukrativen Tabellenplätzen, spielte nicht selten vor zweitausend und oft vor 4.000 Besuchern - gegen Eintracht Kreuznach sogar vor 7.000. Doch 1977 zog man die (finanzielle) Reißleine. Nach einer denkwürdigen Spieler- und Vorstandssitzung trennte man sich im Parkhotel (mitten in der Saison) von einer ganzen Reihe der Spieler, die Säulen des Teams waren - auch von Spielertrainer Werner Entenmann, für den Armin Schmidt in die Bresche sprang.

       

Die legendäre Holztribüne Auf Kyrau als "Hintergrund" für das 1b-Teamfoto zur Saison 1977/78. Aber ganz so glücklich, wie es auf dem rechten Foto beim Kerwespiel von 1993 (2:0-Sieg gegen Eintr. Kreuznach) Thorsten Wilhelm, Schrader & Co. zum Ausdruck bringen, war man beim VfR 07 mit dem Standortwechsel nie. Fotos: Klaus Mittnacht 

Nachdem der VfR 1978 die Qualifikation zur neuen Oberliga Südwest als Tabellensiebter der Amateurliga knapp verfehlt hatte, ging es dann abwärts, und seit 1979, dem Jahr, in dem das neue Sportzentrum auf dem Loh, hoch über dem Nahetal gelegen, eröffnet wurde, gab es nur 2005/06 noch eine einzige Verbandsliga-Saison, die aber mit dem letzten Platz und dem direkten Wiederabstieg endete. Seitdem spielt der VfR durchgehend in der Landesliga und landete hier zumeist auf Mittelfeldplätzen; 2014/15 kamen die Kirner mit Trainer Dieter Müller mit Platz 3 einer Rückkehr in die Verbandsliga einigermaßen nahe, dann wurden die Endplatzierungen zweimal in Folge sogar zweistellig (12./13. Rang), 2017/18 gab es Platz 9. Nun mit Florian Galle 2018/19 wurde man Sechster und in der Abbruchsaison 2019/20 nochmal Dritter. In der nun 3. Saison mit Galle als Spielertrainer gingen die Kirner am 25. Oktoner 2020 nach 6 absolvierten Partien als Tabellen-6. in die "Saisonunterbrechnung".

So sah es nach dem Umbau aus: Die Kyrau war zuletzt für den SV Vatanspor die Heimstätte. Der VfR 07 spielte seit dem Umzug hoch aufs Loh nur noch sporadisch (u.a. an der Kerb oder in Freundschaft, wie 2016 gegen den damaligen Zweitligisten FSV Frankfurt) an seiner einstigen, legendären Spielstätte - die zum "Berno-Wischmann-Stadion" wurde. Nun aber ruht der Fußball-Spiel- und Trainingsbtrieb gänzlich auf der Kyrau, denn Anfang Oktober 2019 warf Vatanspor als Tabellen-11. der B-Klasse das Handtuch und meldete ab. Das letzte Pflichtspiel gab es auf dem Sportfeld am 23. September 2019 gegen den FSV Bretzenheim, das Vatanspor 0:1 verlor. Foto: imagoteam.tribuene                 

 

Die 3. Folge:

 

    Sportfeld "Heidenmauer" in Bad Kreuznach    

 

20.000 Zaungäste beim Spiel 'Eintracht' vs.1. FCK

  An das legendäre Sportfeld erinnert in Bad Kreuznach nur noch das Straßenschild

Seit 1926 trug die "Eintracht", deren Vorgängerverein der 1. FC Kreuznach war, auf dem Sportfeld "Heidenmauer" am städtischen Schlachthof ihre Heimspiele aus. Das Terrain gehörte einer Chemiefabrik, deren Direktor zu den Förderern des Vereins zählte. Auch die elf Oberligajahre zwischen 1950 und 1963 verbrachte die "Eintracht" auf diesem Sportplatz, auf dessen unüberdachten Stehplätzen sich bis zu 20.000 Zuschauer drängten. So zum Beispiel 1950 bei einem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Die Besucherzahlen an der gefürchteten Heidenmauer waren durchgängig hoch, lagen um die 3.000 und sorgten dafür, daß der Auftritt in Kreuznach für die Gäste in der Regel kein sonderliches Vergnügen war.

Nachdem die Stadt 1965 auf der anderen Seite der Nahe auf der Pfingstwiese das größere Friedrich-Moebus-Stadion eröffnet hatte, zog die Eintracht dorthin um. Der Sportplatz Heidenmauer wurde aufgegeben und später überbaut- unter anderem mit der Schule "Am Römerkastell", der Jakob-Kiefer-Halle und der IGS Sophie Sondhelm.

Das Sportfeld "Heidenmauer" war ein reiner Fußballplatz ohne Laufbahn. Alle vier Seiten waren mit Stufen in unterschiedlicher Höhe umbaut; überdachte Bereiche gab es nicht. Von der Anlage hat sich nichts erhalten. Es gibt vor Ort auch keine Hinweise, die an das ehemalige Stadion erinnern. Im Süden des Geländes, auf der gegenüberliegenden Straßenseite <<< des Bildes, neben einem Trakt des Schulgebäudes, verläuft noch ein gekrümmter Wall, der eventuell ein Rest der Stadionanlage sein könnte.

 An der Stelle des Sportplatzes stehen heute die Jakob-Kiefer-Halle, das Staatliche, Gymnasium am Römerkastell sowie die Integrierte Gesamtschule Sophie Sondhelm. Parkmöglichkeiten gab und gibt es entlang der Straße Heidenmauer. Wenn man als Kirner bei der Spielen der "Eintracht" gegen den VfR 07 an der "Heidenmauer" mit dabei sein wollte, fuhr man seinerzeit am besten mit der Bahn in die Kreisstadt. Vom Bahnhof aus war man zu Fuß in etwa zehn Minuten durch die Konrad-Adenauer-Straße und die Burgenlandstraße am Stadion.

Fotos: imagoteam.tribuene/archives

 

Die 2. Folge:

 

         Der "Klotz": Das Sportfeld des FC/SC Idar      

 

In den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden in Idar-Oberstein mehrere neue Kasernenanlagen errichtet, darunter auch auf dem Klotzberg die Klotzbergkaserne, die heute noch im Bundeswehrbesitz ist. Zu diesem Zeitpunkt spielte der 1. FC Idar bereits auf dem Sportplatz auf dem Idarer Klotz. 1919 war man von der "Dietzenwiese" hierher umgezogen. Es handelte sich um einen Hartplatz mit Laufbahn und einer kleinen Holztribüne für ca. 300 Zuschauer. Nach der Fusion zum SC 07 Idar-Oberstein wurde der Sportplatz insbesondere von der ersten Mannschaft weiter genutzt, während der Sportplatz im (alten, unterhalb des jetzigen) "Haag", ebenfalls ein Hartplatz, vor allem den weiteren Mannschaften und den Jugendteams zur Verfügung stand. Erst mit dem späteren Ausbau des Sportzentrums im Haag in den frühen 90er Jahren wurde der Idarer Klotz dann vom SC 07 aufgegeben, an die Bundeswehr verkauft, neu umzäunt und ist seitdem "Militärischer Bereich". 1996 wurde die Holztribüne abgerissen; der Sportplatz selbst existiert aber noch und wird von der Bundeswehr genutzt.

Mit dem Sportfeld "Klotz" handelte sich um einen einfachen Mehrzweck-Sportplatz mit Sandlaufbahn und Aschenbelag. Eine kleine Holztribüne auf der südlichen Längsseite bot sogar Platz für ca. 300 Zuschauer. Der heutige Sportplatz auf dem "Rilchenberg" ist ein einfacher Aschenplatz mit Laufbahn, aber ohne Ausbau.

Der Klotz liegt auf dem "Rilchenberg" des Stadtteils Oberstein, aber doch auf Idarer Terrain, zwischen dem Nahetal und dem Tal des Idarbachs. Auf diesem Berg, auf dem seit 1938 die Klotzbergkaserne steht, lag das Stadion des 1. FC Idar. Ende der 50er Jahre rückte die Bebauung zwischen Kaserne und dem "Barbararing" dem Sportfeld auf die Pelle. Der Blick auf dieses Wohngebiet zeigt (von der Nordkurve aus gesehen) dem Besucher immer noch das gleiche Bild wie zu Beginn der 60er Jahre. Es fehlt nur die (zurückgebaute) Tribüne auf der rechten Seite und der (wie er seinerzeit an vielen Sportplätzen üblich war) charakteristische Holzzaun auf der Gegengerade, an der Straße in Richtung Algenrodt.

Genaugenommen handelt es sich mit dem SC Idar-Oberstein um einen Stadtteilverein, denn hervorgegangen ist man aus der Fusion zweier Idarer Vereine. Und wer sich mal mit einem „echten“ Idarer oder Obersteiner unterhalten hat, wird wissen das dass sehr wohl ein Unterschied ist. Der Vorläuferverein 1.FC Idar ist der älteste Fussballverein an der Nahe gewesen. Vor und nach dem zweiten Weltkrieg spielte man in der höchsten deutschen Spielklasse. Begegnungen gegen Wormatia Worms, FK Pirmasens, 1.FC Saarbrücken oder Borussia Neunkirchen waren an der Tagesordnung. Besonders in den 30er Jahren gab die damalige deutsche Fußballelite in der Schmuckstadt ihre Visitenkarte ab. Zuschauerzahlen von 5000 und mehr waren auf dem „Idarer Klotz“, der Heimat des 1. FC Idar, bei Spielen gegen den FC Schalke 04, den 1.FC Nürnberg, Alemannia Aachen oder dem SSV Jahn Regensburg zu dieser Zeit keine Seltenheit. Nach der Saison 1945/46 war dann allerdings Schluss mit der Herrlichkeit.

Der Idarer Fussball hatte zwar immer noch seine Anziehungskraft, insbesondere bei den Derbys und somit auch gegen den VfR 07 Kirn, drohte aber in der Versenkung zu verschwinden. Andere Vereine der Stadt hatten das fussballerische Aushängeschild längst überflügelt. So fusionierten dann 1971 die beiden Vereine FC Idar und SpVgg Idar zum Sportclub 07 Idar-Oberstein. Trotzdem ließ die sportliche Wende zunächst einmal auf sich warten, daran konnte auch die Verpflichtung von Weltmeister Horst Eckel als Trainer nichts ändern. Im Gegenteil 1977 folgte mit dem Abstieg in die A-Klasse der absolute Tiefpunkt. Von 1300 Vereinsmitgliedern 1971 hatte man noch 500 und es sollte zehn Jahre dauern bevor die Gründung eines Fördervereins aus ehemaligen Spielern und Vereinsmitgliedern wieder sportlich bessere Zeiten einläuteten. Schon 1995 war man wieder in der Oberliga Südwest angekommen, 1999 schaffte man knapp vor Borussia Neunkirchen den Aufstieg in die Regionalliga. Aber unter reinen Amateurbedingungen folgte umgehend der Wiederabstieg. Und als dann alles so aussah als sollte man sich in der Oberliga etabliert haben, folgte der überraschende Abstieg 2005 in die Verbandsliga. Ein erster Aufstiegsversuch scheiterte 2006 vor über 2000 Zuschauern am letzten Spieltag in Hohenecken, statt des nötigen Sieges schaffte man nur ein 1:1 unentschieden. Ein Jahr später setzte man alles auf einen finanziellen Kraftakt und sicherte sich als Rekordaufsteiger fünf Spieltage vor Schluß den Aufstieg. Bis heute hält man mit 79 Punkten den ewigen Rekord der Verbandsliga Südwest. Ohne diesen Aufstieg wären wohl die Lichter in der Schmuckstadt für lange Zeit ausgegangen. Nach schlechtem Start in die Oberligasaison verpflichteten die Verantwortlichen Michael Dusek als Trainer. Jener Dusek führte den SC Idar/ Oberstein 1999 schon einmal in die Regionalliga. Das Wunder sollte ihm nach einem konsequenten Neuaufbau der Mannschaft 2011 erneut gelingen. Nach zwei Jahren Regionalligafussball folgte nach Trainer Sascha Hildmann das Trainergespann mit Thomas Riedl und Olaf Marschall. 2015/16 begann die Trainerzeit von Murat Yasar und ab der Serie 2018/19 schwang Uwe Hartenberger das Trainerzepter im Haag. Er wiederum wurde nach der Serie 2019/20 von Andy Baumgartner abgelöst. Fotos: imagoteam.tribuene/archives *

 

Start der Staffel:

 

      Das "Rosenbergstadion"  Bad Sobernheim   

 

Das "Entree" ist immer noch das Gleiche und war Jahrzehnte in ansehnlichem, akkuratem Zustand,  nun aber ist das historische Gebäude  (rechts) rundum durch Schmierereien und Graffitis verunstaltet - um es milde auszudrücken. Fotos: imagoteam.tribuene/archives

Von Anfang an war der im Jahre 1903 gegründete 1. FC Sobernheim auf dem Gelände (jenseits des Bahndammes) am "Staaren" beheimatet, das jedoch insbesondere in den 50er Jahren immer wieder von Hochwassern der Nahe heimgesucht wurde. Da machte man sich in der Felkestadt auf die Suche nach einem neuen Platz, der insbesondere auch den zunehmend höheren Ambitionen des damaligen Zweitligisten entsprechen sollte. So entstand etwas östlich auf der Nordseite des Bahndammes die neue Anlage mit einer 400m-Aschenbahn - die man "Rosenbergstadion" taufte. Auf dieser Anlage gab es 1955 das erste offizielle Spiel (Sobernheim gegen 08 Oberstein), aber die offizielle Stadioneröffnung fand allerdings erst 1963 statt. In den letzten Jahren wurde der Sportplatz am "Staaren" modernisiert, diente zwischenzeitlich vordergründig der Leichtathletik, aber Fußballvereine (wie z. B. "Phönix") nutzten wieder diesen Platz, so daß das Rosenbergstadion aufgegeben wurde und inzwischen nur noch eine Wiese ist, die bei großem Andrang auch als Parkplatz für das nebenan gelegene Schwimmbad genutzt wird.

 

Das Tor in der Ostkurve steht noch.

Die „Rosenbergstadion“ genannte Anlage ist heute eine von flachen Wällen umgebene Wiese, die noch als Bolzplatz genutzt werden kann, weil zumindest eines der Tore noch steht. Selbst die Laufbahn ist (mit viel Fantasie) in Konturen noch erkennbar. Westlich davon, in Richtung Werner-Dümmler-Halle) liegt ein Hartplatz, der noch genutzt wird und auch Flutlicht hat. Östlich an den ehemaligen Hauptplatz schließt sich das Sobernheimer Schwimmbad und "Saunarium" an.

Der Blick auf den einstigen Kabinen- und Clubheimtrakt.

Das ehemalige Sportfeld des 1. FC 03 Sobernheim liegt östlich der Stadt zwischen der Landstraße nach Staudernheim und der Eisenbahntrasse im Wiesengelände des Nahetals. Es hatte eine Zuschauerkapazität für 3000 Besucher. Jährliche fußballerische Zugnummern waren jahrein, jahraus u.a. die Nahederbys gegen den VfR Kirn vornehmlich in der 1. Amateurliga. Einen der letzten fußballerischen Höhepunkte erlebte die Anlage vor nun schon 30 Jahren, als es zum entscheidenden Spiel der Sobernheimer A-Junioren gegen die des VfR 07 kam, bei dem die Meisterschaft  der Saison 1990/91 in der A-Jugendbezirksliga entschieden wurde. Die Kirner gewannen die denkwürdige Partie gegen das Team um Murat Yasar nach 1:1-Pausenstand mit 4:1.

Vor 30 Jahren: Eine der letzten fußballerischen Entscheidungen und Höhepunkte, die es im Rosenbergstadion gab - allerdings für den VfR Kirn, der hier mit seiner Mannschaft Meister der A-Jugendbezirksliga wurde. 

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Stakineu

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 Die sogenannte ROTE LINIE bekam weitere Markierungen               

Dickesbach: Hier gab es vor Jahren mal ein Entscheidungsspiel mit dem SV Vatanspor um den Aufstieg in die A-Klasse vor über 600 Zuschauern. Fotos: imagoteam.tribuene

Im Lager der Fußballspieler wird aufgeatmet: Am Wochenende 14./15./16. August gibt es nach der langen Coronapause mit der 1. Kreispokalrunde endlich wieder Verbandspflichtspiele, doch erneut sind es weniger Vereine und Mannschaften, die mit dabei sind. Aus der Sicht des Kirner Landes wurde nun auch auch in Hundsbach und in Limbach das Handtuch geworfen, womit die sogenannte "Rote Linie", beginnend am Hahnenbach-Oberlauf bei Oberkirn bis hinunter nach Breitenheim am Glan zusätzlich mit Orten und somit Vereinen markiert wurde, die in der überschaubaren jüngeren Zeit von der Landkarte der Fußballkreise Birkenfeld und Bad Kreuznach verschwunden sind - wohlgemerkt mit Vereinen, die sich nicht mehr am Fußballspielbetrieb des Südwestdeutschen Fußballverbandes beteiligen. Foto: imagoteam.tribuene

Herrstein: Wie zu hören ist soll es auf diesem Areal Aktivitäten eines Investors geben - doch mit Fußball hat das dann nichts mehr zu tun...

Berschweiler: Hier kickte noch bis vor zwei Jahren Eintracht Nahe Mitte. Gepflegt ist die Anlage immer noch akkurat, doch kein Ball wird mehr bewegt...

 

 
 

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   Am Mittelrhein werden Kräfte gebündelt:  SV Vesalia Oberwesel und Spvgg. Viertäler kooperieren                                                                                

  Eingebunden in das Konzept ist der 'Kallenfelser' Mirko Altmaier   

                           

Das längerfristige Ziel für Mirko Altmaier ist es, mit der 1b der SG Viertäler Oberwesel in die A-Klasse aufzusteigen. Fotos: imagoteam.tribuene (3)/ Verein: (2).

Die seit 1990 bestehende Spvgg. Viertäler ist ein Verein des SWFV von der Peripherie des nördlichen Verbandsbereichs rund um Oberwesel, die ihren Spiel- und Trainingsbetrieb auf den Plätzen (u.a. in Oberdiebach und Winzberg) an der Rheinhöhenstraße abwickelt. Der SV 'Vesalia' Oberwesel gehört allerdings zum Rheinlandverband, hat seine Heimstätte "im Schatten" der legendären Schönburg auf der Anlage im "Rhinelanderstadion", kooperiert aber schon recht lange erfolgreich mit dem SV Winzberg, wo die alternative Möglichkeit besteht, mit den SVO-Teams den Kunstrasenplatz zu nutzen.

Die 1. Mannschaft von "Vesalia" wurde in der abgebrochenen Saison 2019/20 mit Trainer Peter Ritter Vizemeister, doch weil es im Rheinlandverband nur einen direkten Aufsteiger (in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) gibt, wird in 2020/21 erneut in der Bezirksliga Rheinland Mitte angetreten. "Vesalia" II wurde in der B-Klasse Hunsrück/Mosel Vorletzter, und Viertäler I in der B-Klasse Mainz/Bingen West Tabellen-Achter.

Nun sollen die Kräfte rund um Oberwesel noch mehr gebündelt werden: Fakt ist, dass (SG) "Viertäler" schon in der Saison 2020/21 mit den Mannschaften des SV "Vesalia" erweitert, bereichert und neu ausgerichtet wird. Für die neue Konzeption konnte u. a. mit Mirko Altmaier ein versierter Übungsleiter gewonnen werden, der für den Kader von rund 30 Akteuren der weiterhin in der B-Klasse spielenden "Reserve" zuständig ist. Altmaier ist über die Grenzen des Kirner (Fußball-) Landes hinaus in der Tat mittlerweile kein Unbekannter, führte schon gleich auf seiner ersten Trainerstation die damalige SG Martinstein/Weitersborn in die B-Klasse, war in der A-Klasse Spielertrainer des SV Oberhausen und bis zuletzt Coach der SG Bergen/Berschweiler.

"Mit Mirko haben wir einen Übungsleiter verpflichten können, dessen bisherige Arbeit uns nicht ganz unbekannt war und von der wir uns nun auch hier bei uns einiges versprechen. Die ersten Eindrücke, die wir bereits gewinnen konnten, waren ausgezeichnet", bestätigte jedenfalls beim Pressegespräch vor Ort mit Udo Fülber, neben Chris Ströter einer der der Sportlichen Leiter der "neuen" SG Viertäler Oberwesel.

 

  Mirko Altmaier auf den Zahn gefühlt:                                                                                                                                         

      

Auch oben, über Oberwesel, auf dem Areal des SV Winzberg (li.), soll es künftig 1b-Erfolge für 'Viertäler' geben - erhoffen sich Udo Fülber und Mirko Altmaier. In Winzberg gibt es einen top Kunstrasen, in Oberwesel (re.) ein attraktives Stadion mit Naturrasen.

 

'Top Rahmenbedingungen bei Viertäler Oberwesel

Wann wird mit der Arbeit im neuen Aufgabenbereich losgelegt? Was überwiegt bei den Überlegungen: Die Vorfreude, eine gewisse Skepsis, mit der Mentalität der "Rheinländer" auf Anhieb zurechtzukommen - oder auch die Neugier darüber, ob aus einem so großen Kader schnellstmöglich ein schlagkräftige Einheit zu formen ist?

Derzeit kann leider noch keiner genau sagen, wann es wieder losgeht. 
Sobald klar ist, wann die Saison beginnt, wollen wir möglichst mit einer ca 7-wöchigen, intensiven Vorbereitungszeit, gemeinsam mit der 1. Mannschaft, starten.
Bei mir herrscht eine riesige Vorfreude auf die neue Aufgabe, vor allem, weil der Kader sehr breit und auch qualitativ für die Klasse sehr gut aufgestellt sein wird. Zudem gibt es optimale Rahmenbedingungen und Trainingsmöglichkeiten in Oberwesel und Winzberg, die man sich als Trainer nur wünschen kann.
Eine große Aufgabe wird es sicherlich sein, aus den bisherigen zwei Teams (Oberwesel II und Viertäler) eine gemeinsame Mannschaft zu formen, die auf Anhieb erfolgreich Fußball spielen wird - aber trotzdem während der Vorbereitung jedem Spieler des sehr großen Kaders Spielzeit, und somit die Chance zu geben, sich zu zeigen.
Zudem freue ich mich sehr über die Zusammenarbeit mit dem Trainer der 1. Mannschaft, Peter Ritter, der in den 80er Jahren über 200 Spiele in der 2. Bundesliga absolvierte.

 

Wie kam die Zusammenarbeit überhaupt zustande? Am Mittelrhein dürfte das Fußballgeschehen und die dafür Verantwortlichen des Kirner Landes sicherlich kein alltägliches Thema sein!

Die zukünftige Zusammenarbeit kam über einen „Mittelsmann“ zustande, der sowohl mit mir, als auch mit dem sportlichen Leiter der Vesalia, Chris Ströter, befreundet ist.
Nach einem kurzen Telefonat mit Chris trafen wir uns gemeinsam mit dem sportlichen Leiter der Viertäler, Udo Fülber, um die Vorstellungen beider Seiten zu besprechen - und schnell sind, in den sehr konstruktiven Gesprächen, alle zu dem Ergebnis gekommen, dass es passt und wir es gemeinsam angehen wollen. 

 

Ist an ein eher kurzfristiges Engagement bei Viertäler gedacht, oder ist die Konzeption auf eine längerfristige Zusammenarbeit ausgerichtet?

Das Engagement ist nicht als kurzfristiges Gastspiel gedacht. Sowohl die Vereine, als auch meine Person sind der Meinung, dass wir hier etwas aufbauen können - und wir die zweite Mannschaft in ein paar Jahren in die A-Klasse führen wollen.
 
Blick von der legendären Schönburg auf das  Rhinelander-Stadion in Oberwesel.

 

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Standpunkt (e)...

 

 ... zum Thema Saison- Abbruch/Aufstieg/Abstieg                         

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Meinungen von Spielern/Trainern, Verantwortlichen, Schiris und Fußballanhängern zu dem akt. Thema:

 
 

KURT FEY vom Präsidium der Spvgg. Teufelsfels: "Wenn die Saison nicht spätestens zum 10. Mai weiter gehen kann (mit Wochenspiele jede Woche) sollte abgebrochen werden. Meister und Aufsteiger sollten durch Relegationsspiele bzw.
Entscheidungsspiele (nach §§ 23 und 28 Spielordnung) ermittelt werden. Näheres müsste noch
geregelt werden. Ebenso sollte mit dem Abstieg verfahren werden".

 

 

 

OLIVER JELACIC (Betreuer, VfR 07 Kirn II): "Für mich persönlich ist im Moment das Thema Fussball völlig zweitrangig... Mir ist wichtig, das sich unser Land schnellstens erholt und meine Familie, Freunde Bekannte alle gesund bleiben !!!!
Ich sehe das natürlich aus dem Blickwinkel eines Fußballers, der seine aktive Laubahn schon lange beendet hat. Ein aktiver Spieler sieht das evlt. anders...
Ich bin froh, das ich keine Entscheidung treffen muß, wie es weiter gehen soll...
Natürlich wollen alle Vereine, die eine tolle Hinserie gespielt haben, belohnt werden und auch aufsteigen. Das betrifft ja auch mich und den VfR Kirn II. Aber wie oben schon geschrieben, sind für mich andere Dinge wichtiger, als mir über Auf- bzw. Abstieg Gedanken zu machen...
Wenn ich es zu entscheiden hätte, würde ich die Saison abbrechen und als nicht gespielt werten. Wie schon erwähnt, ich bin froh, es nicht entscheiden zu müssen".

 

 

OLIVER KALLENBACH (1. Vorsitzender desTuS DeslochTuS Desloch 1921):

"Ein schwieriges Thema!

Meine Meinung:

Auf jeden Fall die Saison abbrechen.

Alles andere macht keinen Sinn mehr !

Wertung:

Auch wenn ich die Enttäuschung und den Frust der betroffenen Vereine

absolut nachvollziehen kann, würde ich die Saison ohne Auf und Absteiger annullieren".

ALPER BEKDEMIR (Spieler, VfR 07 Kirn):

"Mein Standpunkt zum Thema Saison-Abbruch/Aufstieg/Abstieg ist: 
Falls es zum Saison-Abbruch kommen sollte, dann sollte es zu keinem Aufstieg und zu keinem Abstieg kommen. Die Saison sollte quasi danach wieder bei null anfangen".
 
 
 
 
 

FRANK GRÜBNAU (Fan des VfL Simmertal):

"Meine ganz persönliche Meinung ist: Der Tabellenerste steigt auf, (evtl. keine Absteiger)
als wenn die Saison normal beendet worden wäre.
Diese Variante wäre für mich die fairste Lösung.
Eine Annulierung der Runde wäre sehr ungerecht,
(Beispiel A-Klasse Bad Kreuznach):  
Der VfL Simmertal führt nach 2/3 der Runde mit 11 Punkten Vorsprung,
der Tabellenletzte hat nur 3 Punkte, das soll jetzt alles nichts mehr wert sein ?
So geht es nicht, das kann man nicht machen. 

In anderen Ligen sieht es ähnlich aus".

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WERNER DRÄGER (2. Vorsitzender, SC Kirn-Sulzbach/Schiedsrichter): "Ich wäre für die Einstellung dieser Saison und Start im August bei 0.  Das heißt: Wiederholung der Runde und somit keine Auf- und Absteiger. Begründung: Seit Jahren plädieren wir für kleinere Klassen. Falls es nur Aufsteiger gibt, bedeutet dies für alle Klassen (außer C-Klasse) eine Erhöhung bis zu 4 Mannschaften. Die Winterpause würde stark reduziert. In der kommenden Saison wäre dann ein vermehrter Abstieg notwendig, was auch nicht optimal ist. 

EVA-MARIA DRÄGER (1. Schriftführerin und Ehrenmitglied, SC Kirn-Sulzbach):  Ich wäre für den Abbruch der jetzigen Saison, damit die Vereine Planungssicherheit haben und nicht endlos hingehalten werden. Wertung: Vorrundentabelle werten, mit Auf- und Abstieg. Falls es unter den rechtlichen Vorschriften möglich ist, könnten im Monat Juni Relegationspiele ausgetragen werden. 
Neue Runde dann Beginn August.

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MARKO VALENTIN (Jugendleiter, VfR 07 Kirn): "Zu dem Thema gäbe es bestimmt verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, aber was den Amateurbereich Aktive (Jugend, sowieso) betrifft, denke ich, dass ein sofortiger Abbruch die beste Möglichkeit wäre - und jeder wüsste wo er dran ist. Des einen Leid ist des anderen Freud. Kein Auf-u. kein Absteiger, dann könnte man irgendwann sauber neu starten".

Bildergebnis für Eintracht Frankfurt LogoMICHAEL MÜLLER (Fußball-Anhänger und Eintracht-Frankfurt-Fan): "So bitter es für manchen Verein und Fussballfan ist: Saison 19/20 komplett annullieren, Resetknopf drücken und ab August die Saison 20/21 einläuten. Verbands- und länderübergreifende Wettkämpfe sind ja schon verschoben auf die kommende Spielzeit (Europameisterschaften oder auch Olympiade)

Alles andere ist hikel hakel...
 
Klar, für die einen ist es von großem Nachteil (Tabellenführende und  Halbfinalisten, darunter ja auch die Eintracht)
aber sonst gibt es keine klare Linie. Im Profibereich könnte man, falls widererwarten ab Juni wieder Fusball gespielt werden darf, einen Corona-Pokal ausspielen. Beginnend mit allen 36 Mannschaften, ko-System. Das gleiche für alle Amateurmannschaften, da jeweils in ihren Ligen".
 
Also beispielsweise:
A-Klasse KH-Corona Cup2020, etc.
Das wäre historisch und wohl einmalig...
 
 
 
 
 

 "Es kommt darauf an, wie man in Szene gesetzt wird...              

... denn ohne die Unterstützung der Mannschaft geht es nicht". Foto: imagoteam.tribuene

 

 Fragen an Marcel Müller (VfL Simmertal) 

 
 

Erstmals gab es am vergangenen Sonntag beim Spiel gegen die SG Fürfeld-Neubamberg/Wöllstein eine Begegnung, bei der Euch kein Torerfolg glückte. Nun beginnt nächsten Sonntag das letzte Saisondrittel. Gibt es vielleicht noch weitere "Stolpersteine" die Euch auf dem Weg in die Bezirksliga in die Quere kommen könnten?

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Also grundsätzlich muss jedes Spiel erstmal gespielt werden - und wie es im Fußball halt so ist, kann jede Mannschaft in der Liga ein Stolperstein sein. Wir haben bereits einige Spiele nur knapp gewonnen und man darf mit Sicherheit niemand unterschätzen!

 

In der Meisterschaftsrunde hast Du bislang 28 Treffer erzielt und Du bis führend u.a. in der Torjägerbestenliste des Kirner Landes. Dort aber ist Dir am Wochenende Dein einstiger Naheteufel-Mannschaftskamerad Alexander Claus vom SV Oberhausen  - mit 3 Toren auf einen Schlag - dichter auf die Fersen gerückt. Hat er es in der B-Klasse einfacher Tore zu erzielen?

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Ein leichter Unterschied ist schon zwischen den Ligen-  ja!  Es kommt aber auch darauf an, wie man in Szene gesetzt wird. Gerade als Stürmer braucht man die Unterstützung seiner Mannschaft und das läuft in unserem Fall und auch beim SV Oberhausen sehr gut.

 

Mit der Teilnahme am Pokalhalbfinale bekommt Ihr es an Ostern gegen den FC Bad Sobernheim ebenfalls mit einem Team aus der B-Klasse zu tun. Hat für Euch das Abschneiden in der Meisterschaftsrunde Prorität, wollt Ihr am liebsten beide Titel gewinnen, oder ist der Pokalwettbewerb bei Euch noch gar kein Thema?

player-thumbnailAlso für mich persönlich hat das Abschneiden in der Meisterschaftsrunde Prorität, aber "Pokal" ist immer noch der schnellste Weg einen Titel zu holen. Und da ich schon vor 4 Jahren ein Pokalfinale mit dem SCK gespielt habe, und weiß, was das für ein Bock macht vielleicht wieder vor 500 oder gar mehr Zuschauern zu spielen, wäre das schon ein Highlight für die Saison!

 
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  157 Tore für drei Vereine in 8 Saisons erzielt:      

 

2019/20 VfL Simmertal A-Klasse Bad Kreuznach 28 *
2018/19 SC Kirn-Sulzbach B-Kllasse BIR Ost 30
2017/18 VfL Simmertal A-Klasse Bad Kreuznach 13
2016/17  SC Kirn-Sulzbach A-Klasse Birkenfeld
18
2016/16  SC Kirn-Sulzbach B-Klasse Birkenfeld 34
2014/15 SC Kirn-Sulzbach B-Klasse Birkenfeld
30
2013/14  VfR 07 Kirn Landesliga West 3
2012/13 VfR 07 Kirn Landesliga West
1

    

     * (im bisherigen Saisonverlauf!

 

             

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 Rechtsfuß, der zumeist mit dem 'Linken' trifft   
 
'Kloses Torinstinkt wollte ich immer haben' - Unvergessliches Tor in Kirn - Spielerporträt/Interview  
 
 
In Mainz, beim Traditionsverein SpVgg. Mombach 03, ging es für den damals 10-jährigen Kevin Schmäler mit dem Fußballspielen in einer Vereinsmannschaft los, doch erst nach dem Wohnortwechswel ins Naheland gab es noch mehr Spaß an diesem Sport und die entscheidenden Fortschritte im B-Juniorenalter, als Harald Römer vom FC Hennweiler Trainer des Teams der JS Lützelsoon war. "Bei Harald Römer lernte ich sehr viel. Er brachte mir als Jugendspieler nicht nur das Spielerische näher, auch das Denken eines Fußballers konnte er uns Spielern sehr gut übermitteln".
 
Als die Altersgrenze erreicht war und dann Jürgen Aranda bei der Spvgg. Hochstetten sein Übungsleiter wurde, gab es durch die Arbeit des Trainers gleich weitere Fortschritte. "Bei ihm konnte ich mich durch viel Training und Tipps aus seinem Erfahrungsschatz rasch weiter nach vorne entwickeln", bestätigt der mittlerweile 23-Jährige. "Und auch jetzt haben wir aktuell ein sehr gutes Trainerteam draußen stehen, das in uns sehr viel Potenzial sieht - und bei jedem Spiel und Training vesucht, das Beste aus jedem Einzelnen herauzuholen".  
 
"In meiner Zeit als A-Jugendspieler habe ich sogar mit meinem Vater zusammen die G-Junioren der JSG Lützelsoon gecoacht", erzählt Schmäler, der Interesse bekundet, vielleicht schon bald beim Fußballnachwuchs Verantwortung zu übernehmen. "Doch zunächst einmal möchte ich noch 'frisch und munter' weiter meine Spiele machen, ohne Anweisungen geben zu müssen". Er selbst zählt zu den trainingseifrigsten Spielern im Kader des aktuellen Tabellen-6. der B-Klasse KH 1. "Ich habe seit Saisonbeginn maximal vier Trainingseinheiten verpasst und bin im Team einer von denen, die immer mit dabei sind".
 
Ist die Gelegenheit da, nutzt sie Schmäler in der Regel. 11 Tore hat er bereits erzielt, ist damit Torschützenkönig der Hinrunde. Am liebsten trägt er die 7 auf dem Rücken des Trikots und das Kurisosum ist, dass der Stürmer mit dem starken rechten Fuß, sieben dieser 11 Tore mit dem Linken schoss. "Aktuell bin ich zudem Co-Kapitän der Mannschaft, was mir zeigt, dass das Team auch Vertrauen in mich hat, worauf ich sehr stolz bis". Dass er weiter an sich arbeiten muss, weiß der Torjäger, dessen Stärke gegenüber seinen Gegenspielern definitiv die Schnelligkeit ist. "Mein Abschluss ist nach wie vor 'ausbaufähig' und das Zusammenspiel im Mittelfeld gilt es auch noch zu verbessern", gibt er aber auch zu. Dahingehend gibt es auch ein Vorbild: "Schon als Kind war Miroslav Klose bereits mein Idol. Diesen eiskalten Torinstinkt wollte ich auch immer haben".
 
"Mein Herzensverein ist der 1. FC Kaiserslautern, aber auch Manchester United gefällt mir sehr. Leider läüft es ja aktuell für beide nicht allzu gut". Ihm selbst gefällt es bei der Spielvereinigung ausgesprochen gut. "Wir haben einen sehr familiären Verein, in dem es zwischen Alt und Jung keinen Unterschied gibt. Jeder Helfer, Spieler und Anhänger wird bei uns geschätzt und bekommt dies auch zu spüren. Das ist einer der Gründe, wieso ich mich für diesen Verein entschieden habe - und auch meine Zukunft dort sehe", bestätigt Schmäler, der auch selbst mit anpackt: als Zeugwart und Mitgflied des Mannschaftsrates. 
                                 
  Stichwörter und Standpunkte:                                                                                                                                                  
 
 
ANGSTGEGENER. "Respekt habe ich vor jedem Gegner , wer ohne Respekt ins Spiel geht , hat auf dem Sportplatz nichts zu suchen. Angst hingegen haben ich vor keinem Gegner , denn wir wissen, was wir als Team leisten können".
 
SAISONZIEL. "Die SG wurde am Saisonbeginn belächelt , als unser Trainer Berat Llugaliu dass Ziel "unter die ersten 5" auf den Tisch haute. Mittlerweile haben wir, so glaube ich, jedem Bewiesen, dass dieses Ziel absolut realistisch sein kann, vor allem wenn man sieht, gegen wen wir so gepunktet haben, obwohl niemand damit gerechnet hat".
 
AN WAS ES HAKT: "Ich denke, wir haben im Verein nichts, was negativ ist, evtl. sollten wir aber beginnen, eine Jugendabteilung aufzubauen, was allerdings für die nächsten Jahre der Plan ist. 
 
A-KLASSE: "Der Aufstieg mit der SG? Klar steht dieser noch in weiter Ferne, und ich rede auch nicht von dieser Saison, aber Potenzial haben wir definitiv, irgendwann wieder den Sprung in die A Klasse zu schaffen. Aktuell möchte ich aber mit meiner Mannschaft den bestmöglichen Tabellenplatz in der B-Klasse holen und so viele Punkte wie nur möglich einzusammeln". 
 
UNVERGESSLICHE MOMENTE: "Da gibt es mehrere! Mit der SG waren es zwei besondere Spiele: Einmal das Derby in der letzten Saison gegen den VfR II, bei dem ich kurz vor Schluss das Spiel mit 1:0 für uns entscheiden konnte  - und die Freude bei uns allen groß war. Aber auch unsere Pokalspiele in dieser und der vorigen Saison, bei denen wir beides mal gegen das A-Klasseteam von Gräfenbachtal überragende Teamleistungen gezeigt haben. Leider verloren wir diese beiden Spiele im Elfmeterschießen". 
 
DEIN WICHTIGSTES TOR: "Unvergesslich bleibt für mich das Tor gegen den VfR II von der letztjährigen Saison. Ein Derby ist immer was besonderes. In solch einem Spiel das entscheidende Tor zu machen ist etwas ganz besonderes. Für mich war es auch das bisher wichtigste". Fotos: imagoteam.tribuene
 
 Fragen zum Stand der Dinge                                                                                                                                                      
 
Wie lief es letzten Sonntag beim 3. Sieg in Folge ohne Gegentor und beim 5. Duell in Serie, das nicht verloren wurde? 
 
In der ersten Halbzeit war es ein offenes Spiel, bei dem wir das leicht spielstärkere Team waren. Trotzdem haben die Volxheimer stark dagegen gehalten und gezeigt, warum sie die 5 Spiele davor nicht verloren hatten. In der 2. Halbzeit konnten wir dann unsere deutliche Überlegenheit ausspielen. Vier Tore in einer Halbzeit, gegen einen mental starken und kämpferischen Gegner, erzielt man nicht alle Tage. Respekt an mein Team für diese geschlossene Leistung. Dem Gegner wünsche ich viel Glück in der laufenden Saison, man merkte nicht, das Voxheim sich aktuell im unteren Viertel der Tabelle befindet.
 
Das nächste Spiel ist immer das schwerste, sagt man. Was erwartet Euch nächsten Sonntag im Heimspiel gegen den Tabellen-10.?
 
Gegen SG Guldenbachtal II konnten wir in der Hinrunde unseren ersten Saisonsieg einfahren - dies gilt es zu unterstreichen. Trotzdem gehen wir gegen einen starken Gegner mit Respekt und dem Willen ins Spiel , die Punkte in der Heimat zu lassen.
 
Du hast bereits 11 Tore in 17 Spielen erzielt. Wieviel sollen es am Saisonende sein?
 
Tore sind immer etwas Geiles! Vor allem wenn man seinem Team damit helfen kann. Trotzdem spielt ein Stürmer alleine kein Fußball. Die Dinger müssen ja erstmal richtig kommen, um sie zu verwerten - und das macht unser Team momentan unglaublich stark! Trotzdem setzt man sich natürlich immer ein realistisches Ziel. Meins ist es, 15-18 Tore am Ende der Saison auf dem Konto zu haben.
 
Bei Euch lief es erst gegen Ende der Vorrunde so richtig rund, was war los und was ist noch erreichbar?
 
Wir wissen, dass wir die Hälfte der Hinrunde komplett verpennt haben und viel weiter oben stehen könnten, wenn wir die Punkte nicht so leichtsinnig abgegeben hätten. Aber wir sind uns auch darüber im Klaren, dass wir bei den letzten Begegnungen sehr stark spielten und aktuell sicherlich ein unangenehmer Gegner für jeden sind. Wir haben schon des öfteren bewiesen, dass wir zum Schluss einen riesen Sprung nach oben machen können. Wenn man sieht, wo wir vor 6 Wochen noch in der Tabelle gestanden haben, ist dies, so glaube ich, auch der Beweis dafür. Nun gilt es Woche für Woche weiterhin diese Leistung abzurufen und zu unterstreichen. 
 

             

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Thomas Schrader: Als VfR-Torjäger ein Phänomen

Ein Garant für Treffer in 8 Saisons, in denen er 229 Treffer erzielte - ARCHIVS/SPECIALS

Man schrieb an der 'Fußball-Nahe' das Jahr 1997. Der VfR 07 Kirn ging auf das eher betagte Alter von 90 Jahren zu, aber Grund zum Feiern über die stolze Jahreszahl gab es nicht. Im Gegenteil: Der Kirner Traditionsverein war in den Niederungen angelangt, plante für das Spieljahr 1997/98 in der Bezirksklasse Nahe/West: Die Gegner hießen TuS Veitsrodt,  SV Dickesbach, Spvgg. Wildenburg, SG Unnertal, und - der VfR 07 war nun unter dem SV Oberhausen in einer Liga "abgesiedelt"!

Zuvor aber gab es allerdings den Schluss-Strich unter die Äera Jürgen Wilhlm/Reinhold Eckardt, die ebenso spektakulär endete, wie sie einst begann. Das eher betagte, aber stolze Alter von 90 Vereinsjahren war in aller Stille gewürdigt worden. Es konnte nur noch besser werden: Zunächst mit Lothar Koch als Trainer, der das Beste aus der verfahrenen Situation machte, wie in der Serie 1995/96, mit einem  aufgeblähten Kader von 24 eingesetzten Spielern, vornehmlich aus Kirn und dem Umland - die damit überfordert waren, die Liga halten zu können.

Es konnte also nur noch besser werden: Mit einem Torjäger, der schließlich mit Thomas Schrader auch gefunden wurde. Ein Phänomen in Sachen Tore, mit der Aussicht, nach den ersten Anzeichen einer Besserung, ein Offensiv-Spektakel starten zu können: "Tatort" war zunächst die Bezirksklasse Nahe West. Der Zeit im Zeichen des Jürgen Wilhelm folgte beim Kirner Traditionsverein die Zeit im Zeichen des Torjägers Thomas Schrader. Acht Saisons sollten es werden, in denen Schrader das VfR-Trikort trug - in der er zum Schrecken aller Abwehrreihen wurde, die sich den Kirnern entgegenstellten. 229 Tore gelangen ihm insgesamt als Spieler des VfR Kirn.

Die Saison 1997/98: Der VfR Kirn wurde in der Bezirksklasse Nahe/West Vizemeister und stieg über Rang 2 in die Bezirksliga auf. Thomas Schrader war mit 37 Treffern Torschützenkönig. Sein Glanzstück waren 4 Einschüsse beim 8:1 gegen den TuS Tiefenstein.

Die Saison 1998/99: Die Kirner wurden in der Bezirksliga auf Anhieb Tabellenvierter und Schraders Beitrag dazu waren 45 Treffer. Alleine sieben (7), gelangen ihm beim 9:1-Kantersieg gegen den SV Schwollen. Mit Dieter Müller als Trainer sollte es weiter vorwärts gehen...

Die Saison 1999/00: Nun wurde der VfR sogar Vizemeister, verpasste jedoch den Aufstieg, aber Thomas Schrader hatte erneut 45 Treffer erzielt. Eigentlich sogar 50, aber 5 waren wieder abgezogen worden, weil SW Kreuznach sein Team wärend der Saison abgemeldet hatte. Aber je 5 waren jeweils seine Best-Marken bei den Siegen gegen FC Merxheim (6:1) und ASV Idar-Oberstein (7:1).

Die Saison 200/01: Der VfR Kirn wurde nun Landesligameister, nahm aus welchem Grund auch immer, die Aufstiegsmöglichkeit nicht wahr.  Thomas Schrader hatte 33 Tore erzielt. Es wären wahrscheinlich mehr geworden, doch der SV Oberkirn war selbst zu seinem Heimspiel gegen den VfR nicht mehr angetreten.

Die Saison 2001/02: Diesmal wurden die Kirner in der Landesliga nur Tabellen-10. Es waren nun 22 Treffer, die Schrader gelangen: Alleine drei glückten ihm beim 4:1-Erfolg in Hüffelsheim.

Die Saison 2002/03: In der damaligen Serie traf Schrader "nur" 17 Mal - der VfR landete auf dem 9. Tabellenplatz der Landesliga.

Die Saison 2003/04: Noch einmal ein Thomas Schrader in altbekannter Manier. 25 Tore waren sein Beitrag zur gelungenen Vizemeisterschaft in der Landesliga. Drei Spiele gab es, in denen ihm jeweils 3 Treffer glückten. Der VfR spielte in der Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga gegen den FSV Oggersheim: In Kirn siegte der VfR 1:0, beim Rückspiel verlor man 0:2 und das Stechen fand in Siegelbach statt und wurde 1:3 verloren.

Die Saison 2004/05: Noch einmal wollte der VfR mit Thomas Jung als Trainer an das anknüpfen, was 2003/04 gelang - und es glückte. Der VfR 07 wurde sogar Meister und stieg "automatisch" in die Verbandsliga auf - obwohl Thomas Schrader nur noch auf 5 Torerfolge kam. Drei gelangen ihm alleine auf einen Schlag beim 6:1 gegen den Bollenbacher SV. Das war's!

In der Verbandsliga hatten die Kirner wenig Fortune. Sie schlossen die Serie 2005/06 als Tabellen-16. ab. Es war ihnen nicht vergönnt das 100-Jährige Vereinsjubiläum in der höchsten Spielklasse des Südwestdeutschen Fußballverbandes feiern zu können. Fotos: Klaus Mittnacht.


              

   

So viele 'Herbstmeister' wie schon lange nicht mehr

Schafft der VfR noch den Sprung auf einen der 2 lukrativen Ränge? - Halten VfL Simmertal, SVO und VfR II die Platzierungen?  

Bis auf das Landesligaspiel des VfR Kirn beim FC Fehrbach, das auf den 8. Dezember verlegt wurde, sind alle Vorrundenspiele in den Klassen abgewickelt worden, in denen Mannschaften aus dem Bereich "Mittlere Nahe" mit dabei sind, die aus der Sicht des Kirner Landes ständig im Blickpunkt stehen. Ein Fragezeichen steht noch hinter der abgesetzten Partie SG Gutenberg II - VfR Kirn II. Wir listen in der nachfolgenden Tabelle die Regionsmannschaften auf, und erinnern zunächst, wer sich welche Saisonziele vor dem Rundenstart gesteckt hatte, welcher Tabellenplatz nach der Vorrunde besetzt wurde - und ziehen einen Vergleich zum Vorjahr. Hier ist zu erkennen, inwieweit die Tabellenplatzierung der Vorrunde noch verbessert wurde, ob es dabei blieb, oder ob die Mannschaft weiter nach unten abgerutscht war.

In der Auflistung sind Zweite Mannschaften nur bis hin zu den B-Klassen berücksichtigt. 18 Mannschaften des berücks. Bereichs waren Anfang August beim Saisonstart dabei, das Feld hatte sich nach der Teamabmeldung des SV Vatanspor Kirn auf 17 reduziert. Vatanspor war im Vorjahr Herbstmeister, stieg aber am Ende über den erreichten 2. Tabellenplatz auf. In der B-Klasse KH wurden 9 Begegnungen absolviert, dann kam Mitte Oktober die Abmeldung - als Tabellen-12.

Was wurde anvisiert, was wurde verpasst und was wurde erreicht? Es gibt zwar nach dem Vorrundenende diesmal gleich drei "Herbstmeister" aber auch gleich mehrere Mannschaften im Kirner Land, die um den Klassenerhalt ringen - wohl auch bis zum Ende in der Rückrunde. Foto: imagoteam.tribuene. 

Verein/Team Platzierung aktuell/Angestrebte Platzierung am 24.05.2020 Vorjahresplatz in Winterpause/Am Saisonende
SC Idar-Oberstein 2019/20*Herbst: 7 *S.Ziel: Platz 1 bis 5 2018/19 (O.Liga)*Winter 17./Ende: 17.
VfR 07 Kirn 2019/20*Herbst:5 *S.Ziel: Einstellig 2018/19*Winter: 9./Ende: 6.: 
FC Merxheim 2019/20*Herbst: 6 *S.Ziel: Ligaverbleib 2018/19*Winter: 12./Ende: 12.
VfL Simmertal 2019/20*Herbst: 1. S.Ziel: Attrakiv spielen 2018/19*Winter: 4./Ende: 3.
FC Hennweiler 2019/20*Herbst: 13. *S.Ziel: Ligaverbleib 2018/19 (B-Kl.): Winter: 1./Ende: 1.
Spvgg. Teufelsfels 2019/20*Herbst: 3 *S.Ziel: Ligaverbleib 2018/19: Winter: 9./Ende: 9.
SV Oberhausen 2019/20*Herbst: 1. *S.Ziel: Aufstieg 2018/19 (A-Kl.): Winter:16./Ende: 14.
FC Bärenbach 2019/20*Herbst: 3. *S.Ziel: Unter erste 5 2018/19: Winter: 3./Ende: 3.
SC Kirn-Sulzbach 2019/20*Herbst: 6. *S. Ziel: Einstellig 2018/19: Winter: 8./Ende: 6.
TuS Becherbach 2019/20*Herbst: 9. *S.Ziel: Einstellig 2018/19: Winter: 12./Ende: 10.
SG Bergen/Berschweiler 2019/20*Herbst: 13 *S.Ziel; Ligaverbleib 2018/19: Winter: 14./Ende: 14.
VfR 07 Kirn II 2019/20*Herbst: 1. *S.Ziel: Einstellig 2018/19: Winter: 5./Ende:5.
VfL Simmertal II 2019/20*Herbst: 7 *S.Ziel: Jgd. integrieren 2018/19: Winter: 4./Ende: 4.
SG Hochstetten/Nußbaum 2018/19*Herbst: 7. *S.Ziel:  Unter erste 5 2018/19:Winter: 7./Ende: 8.
SG Alteburg 2018/19*Herbst: 14. *S.Ziel: Einstellig 2018/19: Winter: 10./Ende: 9.
FC Martinstein 2018/19*Herbst: 5. *S.Ziel: Vorne dabeisein 2018/19: Winter´: 5./Ende: 4.
SG Hundsbach/Limbach 2018/19*Herbst: 9 *S.Ziel: Unter erste 7 2018/19: Winter: 9./Ende: 9.

Drei Mannschaften aus dem hiesigen Bereich sind also diesmal 'Herbstmeister' geworden, so viele wie schon lange nicht mehr. Dazu kommt u.a. das Team der Spvgg. Teufelsfels (A-Klasse BiR) und dass des FC Bärenbach (B-Klasse BIR Ost), die auch noch als aktuelle Tabellendritte beste Aussichten haben, am Ende einen der zwei lukrativen ersten Ränge besetzen zu können. Fünf ganz heiße Aufstiegskandidaten gibt es also derzeit. Ob sie alle auch aufsteigen, bleibt abzuwarten. Ein weiterer Kandidat aus dem Kreis der 17 ist jedenfalls zur Zeit nicht erkennbar - es könnte allerdings sogar noch  der aktuelle Landesliga-5. VfR 07 Kirn sein.

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  Rückschläge trübten nur kurzzeitig die gute Stimmung beim SCK 

Mike Porger ist der Sportliche Leiter des SC Kirn-Sulzbach, der in der laufenden Saison 2019/20 nach nun 14 Saisonspielen auf dem 6. Tabellenplatz zu finden ist. Porger ist ein im SCK aufgewachsener Spieler, der nach seinem Laufbahnende einen nahtlosen Übergang bis hin in die jetzige Funktion hatte.

Nur in der Zeit als Spieler bei den B- und A-Junioren trug er das Trikot des VfR Kirn, wo er schließlich eine der Säulen der A-Junioren-Meisterelf >>> war, die in der Bezirksliga Nahe 1991 Meister wurde und um den Aufstieg in die Verbandsliga antrat.

Auch mit dem SCK war er bei Meisterschaften und Aufstiegen sowie bei den sensationellen Pokalerfolgen mit dabei.

Wie lief es mit dem am vergangenen Sonntag mit 4:1 gewonnenen Spiel des 14. Spieltages beim TuS Becherbach?

Unsere Erste Mannschaft konnte ihren positiven Trend der letzten Wochen, insbesondere in der 1. Halbzeit, eindrucksvoll fortsetzen und führte beim Seitenwechsel verdient mit 3:0. Mit Beginn der zweiten Spielhälfte  ließen wir den Gastgebern zuviel Räume, sodass diese besser ins Spiel fanden und sich einige Torchancen erspielten konnten.

Zudem verpasste es unsere Mannschaft aus den zahlreichen Konterchancen, die sich nun boten, Kapital zu schlagen und somit rechtzeitig den Deckel auf die Partie zu machen. In etlichen Situationen wurde jeweils die falsche Entscheidung getroffen. Anstatt selbst den Abschluss zu suchen wurde quergespielt - und umgekehrt.

Yannick Horbach sorgte dann schließlich mit seinem zweiten Treffer in der 87. Spielminute für die Entscheidung.

   

Die Vorrunde zur Saison 2019/20 wird am kommenden Wochenende für den SC Kirn-Sulzbach in der B-Klasse Birkenfeld Ost mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger FC Rhaunen abgeschlossen. Was kann man jetzt schon zum Verlauf der 1. Saisonhälfte sagen: Was lief gut, was lief weniger gut?

Trotz zahlreicher personeller Veränderungen innerhalb beider Kader und auf der Trainerposition fanden Trainer und Spieler relativ schnell zusammen.

Die Trainingsbeteiligung war in der Vorbereitung zudem durchweg positiv. Dies spiegelte sich in den Vorbereitungsspielen, die man ohne Niederlage, auch gegen namhafte Gegner absolvierte, wieder. Außerdem herrschte in der Truppe ein guter Teamspirit, was sich auch an den Umsatzzahlen im Clubheim erkennen ließ ().

Insgesamt sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf, insbesondere der letzten Wochen zufrieden.

Leider meinte es die Losfee nicht gut mit uns, denn zu Saisonbeginn hatten wir es direkt mit den Aufstiegsanwärtern (FC Bärenbach, SV Oberhausen und Spvgg. Fischbach) zu tun. Die Niederlagen, die es gegen diese Gegner gab, trübten kurzzeitig etwas die Stimmung, wobei man gegen diese Mannschaften durchaus verlieren kann. Zudem fehlten uns gerade bei diesen Begegnungen häufig ganz wichtige Spieler.

   

Du bist seit Jahr und Tag Anhänger des 1. FC Kaiserslautern, warst sogar Mitbegründer des Fanclubs Naheteufel sowie Mitglied im (Bild) Gründervorstand. Was sagst Du zu dem bisherigen Auftreten der  Mannschaft in der Meisterschaftsrunde und im DFB-Pokal, im Gegensatz zur der Talfahrt in der 3. Liga - und zum Chaos in der Vereinsführung.

Ich will hier nicht auch noch herumjammern und bringe es auf den Punkt: Auch ich hoffe, dass bei der nun bald anstehenden Jahreshauptversammlung ein kompetentes Team um Markus Merk die Vereinsführung und Verantwortung übernimmt. Bis dahin gilt es noch so viele Punkte wie möglich zu sammeln, damit sich die Führungslosigkeit nicht noch weiter verschlimmert und der Kampf um den Ligaverbleib nicht noch aussichtsloser wird.

 

   Fakten/Daten zur Vorrunde beim SCK:                            

Im Vorjahr wurde der SCK in der Vorrunde Tabellen-10. der B-Klasse Birkenfeld Ost und am Saisonende ging er als Tabellen-6. über die Ziellinie.

In den 14 bisherigen Spielen der Serie 2019/20 gab es 7 Siege, zwei Unentschieden und 5 Niederlagen. Zuletzt wurden vier Siege in Serie gemeldet und bei den letzten 6 Begegnungen gab es 5 Siege und nur die eine Niederlage (mit 1:3 in Schauren) bei der Spvgg. Wildenburg.

Den deutlichsten Sieg gab es in der Hinrunde mit dem 6:0 gegen den SV Bundenbach. Die höchste Niederlage galt es am 5. Spieltag mit 1:6 im Derby bei der Spvgg. Fischbach wegzustecken.

Es gab bisher nur zwei Spiele (0:4 in Bärenbach und 0:3 gegen SG Idarwald II) bei denen nicht in das gegnerische Tor getroffen wurde.

Bester bisherige Tabellenplatz: Rang 2 nach dem 2. Spieltag. Tiefste Platzierung: Rang 14 nach dem Spiel in Fischbach.

Als Saisonziel wurde vor dem Rundenstart eine einstellige Platzierung angegeben. Siebenmal war man bislang zweistellig und siebenmal einstellig platziert. Aktueller Tabellenplatz: 6. 

 

                                                   

 

  Andre Müller sieht den SV0 auf einem guten Weg um aufzusteigen - und noch attraktiver zu werden                    

* "Hoffe, dass der FC Hennweiler Erfolg hat"

 

* "Der FCB ist mit Alex Bauer jetzt noch stärker"

Oberhausener Jungs, auf die später und jetzt immer noch der SVO setzt, haben fast alle bei Burkhard Uebel das Fußball-ABC erlernt. So ist es auch bei Andre Müller, der als 5-Jähriger bei den Bambini anfing und sich dann in den Mannschaften der JSG Lützelsoon weiterentwickelte. Als er bei den B-Junioren die Altersgrenze erreichte, wechselte er zu den A-Junioren des VfR Kirn. Dort wurde er später zu einem Landesligaspieler, der zu den Säulen der Kirner Mannschaft zählte. Trainer, bei denen Andre Müller heranreifte und bei denen er immer wieder dazulernte, waren unter anderem Michael Wagner, Harald Priez und in der Jugend noch Bernd Dilfer. Dann Thorsten Effgen, Willi Kossligk und bei der Rückkehr zum SVO Rüdiger Heckmann, Lothar Scholz, Michael Minke, Mirko Altmaier, Bernd Greber und schließlich Daniel Speh.

"Bei der 'Umschulung' vom Offensiv- zum Defensivspieler waren mir seinerzeit das Können und die Erfahrungen von Harald Priez und Bernd Dilfer besonders hilfreich", erläutert der mittlerweile 30-Jährige, der selbst schon als Übungsleiter ein Jahr lang an der Basis in das "Trainergeschäft" hineinschnupperte, wegen seinem beruflichen Engagement als Physiotherapeut im Kirner Therapiezentrum Schmidt aber wieder aufhören musste. "Auf weitere Sicht bin ich prinzipiell allerdings durchaus bereit, mal eine Trainer-Jobmöglichkeit zu übernehmen", sagt Müller - und fügt augenzwinkernd hinzu: "Wegen dem beruflichen Engagement ist es für mich selbst auch nicht gerade leicht beim Training mit dabei zu sein - aber das ist ja auch eher etwas für Menschen unter 30".

Der Rechtsfuß ist nicht nur in der Liga als versierter Innenverteidiger bekannt, trägt am liebsten die 4 auf dem Rücken, weist aber selbstkritisch darauf hin, dass er eigentlich "an Allem" weiterarbeiten müsste, um noch perfekter zu werden. Sein Bundesligalieblingsverein ist der 1. FC Köln, sein Idol und Vorbild ist sportlich der 1998er franz. WM-Sieger und aktuelle Trainer des OGC Nizza Patrick Vieira - und menschlich sein Vater.

Sein Engament im SVO, und das Ansehen seines Stammvereins bedeuten ihm viel und er ist sich sicher, dass der SVO noch attraktiver wird: "Da wir uns auch über den Fußball hinaus noch breiter aufstellen, Stichwort dazu Dart, Zumba etc., und vor allem im Jugendbereich wieder aktiver werden wollen, wird unser Ansehen sicherlich weiter zunehmen". Das er selbst die Übernahme von Verantwortung nicht scheut, bewies Andre Müller auch gleich nach dem Wechsel vom VfR, zurück zu seinem Stammverein, mit der Übernahme von Vorstandsfunktionen. "Wir sind ein schöner Dorfverein mit engagierten Personen", bringt er es auf den Punkt, und ergänzt: "Mein Ziel ist es mit dem SV Oberhausen den Wiederaufstieg zu erreichen und weiterhin junge Mitspieler in ihrer Entwicklung zu unterstützen".

Ein "Unvergesslicher Moment" ist für Müller deshalb auch nicht von ungefähr der Gedanke an das heikle erste Spiel, das er in Oberhausen als Bambinitrainer zu bestehen hatte. Beste Erinnerungen gibt es allerdings auch an die Zeiten bei den anderen Mannschaften. "Da fällt mir beispielsweise das Benefizspiel ein, das ich in Merxheim gegen die Bundeswehrnationalmannschaft mitbestreiten durfte - auch wegen dem guten Zweck und wegen des starken, attraktiven Gegners". Einer der unvergesslichen Höhepunkte, so Müller, sei beim VfR 07 Kirn auch die Teilnahme am Pokalendspiel der A-Junioren gewesen...

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  Andre Müller auf den Zahn gefühlt                                                                                    


Was sagst Du zu Eurem Spiel und dem (8:0-)  Ergebnis gegen den FC Rhaunen?

Es war das erwartete Spiel gegen einen tief stehenden Gegner, ob wir das dann 1:0 oder 8:0 gewinnen, ist da garnicht so wichtig.


Wie schätzt Du den TuS Mörschied II ein, bei dem am kommenden Sonntag das nächste Auswärtsspiel stattfindet?

Gegen eine Reservemannschaft zu spielen ist immer schwierig einzuschätzen, aber in dieser Liga sind wir immer bestrebt 3 Punkte zu holen und dieser Rolle wollen wir auch am Sonntag gerecht werden.. Allerdings wartet ja auch schon beim Nachholspiel am Freitag  mit Hochwald ein starker Gegner.

Ihr erlebt eine ähnliche Situation wie der FC Hennweiler vor einem Jahr. Nach dem Abstieg gab es eine sensationell verlaufene Saison in der B-Klasse. In der A-Klasse weht aber ein anderer Wind. Seit Ihr personell besser gerüstet, wie der FC Viktoria?


Der FC Hennweiler hat es im Moment personell wohl nicht so einfach und das ist natürlich in der A-Klasse noch schwieriger zu kompensieren, ich wünsche Ihnen trotzdem viel Erfolg in der Runde. Wir selbst haben in beiden Mannschaften zum Glück einige Neuzugänge: das hilft natürlich, und gerade jetzt in der Winterzeit erkennt man die Vorteile eines breiten Kaders.

Die Herbstmeisterschaft scheint Euch sicher zu sein, doch die Saison ist noch lange. Wie steht es mit den Chancen am Ende auch ganz vorn zu stehen.


Wenn man oben steht, will man dort auch bleiben, allerdings wird es kein Spaziergang. Wir haben jetzt am verlängerten Wochenende 2 schwere Spiele und können dann weitere große Schritte Richtung (Herbst-) Meisterschaft machen. Aber es liegt an uns weiter zu punkten, weiterhin flexibel Fußball spielen und uns weiterhin im spielerischen Bereich zu verbessern.

Wer sind die größten Widersacher auf dem Weg zur Meisterschaft, wo könnten sonst noch Stolpersteine lauern?

Fischbach hat ein hungrige Truppe und einen klasse Lauf. Bärenbach ist mit meinem alten Mitspieler Alexander Bauer noch stärker geworden, Langweiler und Hochwald kenne ich noch nicht, aber ich denke, dass das auch zwei schwere Spiele werden.


    


 Mit bald 57 Jahren springt Manni immer noch bei der "Ersten" in die Bresche              

Manfred 'Manni' Salzsäuler erlernte das Fußball-ABC erst ab dem 'C', denn erst im Alter der C-Junioren trat er als Zehnjähriger erstmals in einer Vereinsmannschaft gegen den Ball: Beim VfR 07 Kirn auf der guten 'alten' Kyrau. Das war 1971. Auch bei den B- und den A-Junioren trug der nach wie vor in Sonnschied wohnende das Schwarz/Weiße Trikot des Traditionsvereins. Auch nachdem die Altersgrenze erreicht war blieb er dem VfR noch 'erhalten' - als Spieler der damaligen 1b-Mannschaft.

Als 20-Jähriger wechselte 'Manni' zum FC Martinstein. 1994 suchte er bei der Spvgg. Teufelsfels eine neue Herausforderung - und seitdem ist er auch Vereinsmitglied bei Teufelsfels. 1998 gab es den Wechsel zum FC Hennweiler. Doch schon ein Jahr später lockte der FC Martinstein - bis 2010 spielte er dort, obwohl er eigentlich 'nur' AH spielen wollte. Dann ging es zurück zur Spvgg. Teufelsfels. "Wo ich eigentlich auch nur in der 2. Mannschaft aushelfen wollte", erläutert Torwart Salzsäuler.,

"Es gab überall, wo ich war, schöne Zeiten - vor allem tolle Kameraden beim VfR Kirn. Namen wie Uebel, Heinz, Liebetanz, und unvergessen: Andy Müller" listet der Keeper Namen auf, die mit besten Erinnerungen verknüpft sind. Die Liste ließe sich beliebig erweitern, sagt Salzsäuler. ,In Martinstein sei es u.a. die Freundschaft mit den beiden Brüdern Klaus und Werner Heck gewesen - in Teufelsfels Kameradschaften mit Herrmann, Winni, die 'Wölfe' sowie TJ (Thomas Jung) gewesen. Beim FC Hennweiler waren Markus Schwickert, Rolf Wagner, Markus Schmidt Kumpels, mit denen man heute noch gerne über die damaligen Zeiten plaudere...

Manfred Salzsäuler ist Versicherungsfachmann für Fondsfinanz Makler, Deutsche Makler und BGV Makler. "Mit Verbundenheit meines Hobbys, den Immobilien", kärt er auf und ergänzt in Bezug auf Hobbys: "Im Verein bin ich sozusagen Mädchen für vieles - aber nicht für alles, sowie Torwart, Stürmer, Verteidiger und was ansonsten immer gerade gebraucht wird". Sein Lieblingsverein ist der FC Bayern  - "Weil ich als Kind Sepp Maier und Gerd Müller verehrte, aber ich mag auch den FCK, Dortmund und Mainz 05", sagt Manni - der Mann für viele, aber nicht gerade für alle Fälle....

 

  Manfred Salzsäuler auf den Zahn gefühlt:                                                                                                     

Wer hat denn nun bei der Euch alles schon in der 1. Mannschaft in dieser Saison zwischen den Pfosten gestanden?

Vier Spiele hat zunächst unser Neuzugang Timo Zielske absolviert, einmal half Sascha Kaiser in Niederwörresbach aus, gegen Nohen war es Bernd Greber und ich in den anderen vier Partien.

Ist die Torwartfrage das Problem, warum es in der laufenden Saison immer wieder diese Rückschläge - und ein ständiges Hin und Her gab?

Nein, absolut nicht, da wir selbst mit mir "altem Sack" die Spiele nach der Verletzung von Timo gut gemeistert haben. Klar ist es ein herber Rückschlag mit der Verletzung von Timo. Er hatte bis dahin zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Aber selbst die sechs Spiele nach der Verletzung von ihm liefen recht gut, denn es gab drei Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen. Es liegt manchmal nur an der Einstellung - und die war gerade beim letzten Heimspiel nicht gerade die Beste. Den Schuh muss sich aber die ganze Mannschaft anziehen. Denn ich weiß mit absoluter Sicherheit: wir können das besser.

Liegt Ihr trotzdem einigermaßen im Soll und was ist mit dem Kader zu erreichen, der derzeit verfügbar ist?

Fünf Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen finde ich nicht schlecht für das zweite Jahr in der A-Klasse. Obwohl wir Punkte leicht verschenkt haben - aber auch mit tollem Einsatz, wie gegen Idarwald noch in den letzten Minuten eine drohende Niederlage in einen Sieg umgedreht hatten. Wir liegen somit im Soll und hoffen, trotz Verletzungen im oberen Drittel der Tabelle unseren Platz zu finden. Erreichbar ist von Platz 2 bis 5, würde ich sagen, noch alles.

In der Vorrunde gibt es des Nachholspiels in Hoppstädten noch 4 Begegnungen. 12 Punkte können noch geholt werden, ehe die Rückrunde beginnt. Wo könnt Ihr beim Hinrundenrest noch was holen?

Ich wage mal diese Prognose nach machbaren Pluspunkten: In Kirschweiler (3), in Hoppstädten (3),daheim gegen Buhlenberg (3) und in Mittelreidenbach (3), also 12 Zähler die drin sind. Und wir schaffen das, wenn die Einstellung stimmt. Wobei allerdings auch immer wieder auf  Überraschungen zu achten ist.  Da machst Du hervorragende Spiele und der Gegner hat dann das Potenzial eines Landesligisten und dann verlierst Du sogar gegen den Tabellenvorletzten!

Wie lange wird denn Timo Zielske nun noch fehlen. Oder bleibt es dabei, dass Ihr über die Winterpause hinaus improvisieren müsst?

Ich denke, dass er noch zwei oder drei Spiele fehlen wird, aber ich hoffe doch sehr dass er darauf brennt, zu hause gegen Buhlenberg wird zwischen den Pfosten zu stehen.

       

 

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"Der VfR bekommt nicht das        

 

Ansehen, das er verdient"

Nico Schweig im Spielerporträt und Interview - "Wohlfühlatmosphäre, die mir gefällt"

 

Begonnen hat das "Kapitel" Fußball für Nico Schweig bei den  Bambini des VfL Simmertal - bis zur E-Jugend. "Das war eine super schöne Zeit mit vielen tollen Erinnerungen. Anschließend ging es für mich zum TUS Monzigen - für ingesamt ein Jahr. Im letzten Jahr der D-Jugend habe ich mein Glück beim 1.FCK probiert. Krankheitsbedingt (Pfeiffersches Drüsenfieber) bin ich hier leider ausgeschieden. Danach ging es für mich für 3 Jahre zur Hassia aus Bingen. Hier sind wir in meinem zweiten Jahr (letztes Jahr C-Jugend) in die Regionalliga aufgestiegen. Im zweiten Jahr der B-Jugend bin ich dann zum SV Gonsenheim in die Regionalliga gewechselt, wo ich meine Jugendspielzeit beendete", listet im Gespräch mit der Tribüne, der mittlerweile 23-Jährige, der in Simmertal wohnt, auf.

Angefangen zu kicken habe ich im Alter von 4 Jahren. Lustigerweise wollte ich damals nach meinem ersten Training nicht mehr weitermachen.  Letzten endes wurde Fußball aber zu einer meiner größten Leidenschaften.

Und zu den Trainern, in einem Satz zusammengefasst: "Meine Trainer haben mich alle auf ihre eigene Weise fußballerisch geprägt. So ist es für mich unmöglich herauszufiltern, wer nun der „beste Trainer“ war. Rückblickend bin ich für jeden einzelnen dankbar dafür, dass er mich mit vollem Engagement begleitet hat. 

Vereinsbezogen würde ich behaupten, dass ich von der Zeit beim FCK, bei Hassia Bingen und beim SVG am meisten profitiert habe". Dann wollten wir noch wissen, ob es vielleicht sogar schon Planungen, gibt, was der Fußball über die aktive Laufbahnzeit noch für eine Rolle spielen könnte und es vielleicht eine eigene Trainerlaufbahn sein wird?

"Darüber habe ich mir noch keine abschließenden Gedanken gemacht. Ich möchte mich derzeit voll und ganz auf meine aktive Fußballzeit konzentrieren, aber ausschließen möchte ich es keineswegs", bringt es Schweig auf den Punkt, der vom Beruf und Job her Dualer Student (Bachelor of Arts Fitnessökonomie) ist.

* Stichwörter: 

 *  Wie ist es mit Deinem Trainingsfleiß?  

Meine beruflichen Umstände schränken meine Möglichkeiten, mit der Mannschaft zu trainieren, leider häufig ein. Dementsprechend ist es mir nicht möglich, so oft zu trainieren , wie ich es mir wünschen würde. Nichts desto trotz, versuche ich mich selbst fit zu halten und trainiere deshalb individuell,  um meiner Mannschaft professionell weiterhelfen zu können und das beste aus mir herauszuholen.

 * Lieblingsposition in der Mannschaft?     

Ich laufe sehr gerne im zentralen Mittlfeld auf, schalte mich aber auch häufig mit nach vorne und hinten ein. Auf der 6 fühle ich mich deshalb sehr wohl.

 * An was musst Du noch arbeiten um perfekter zu werden?  

Von perfekt bin ich weit entfernt :) Verbessern will ich aber definitiv meine Abschlüsse weiterhin und die Ruhe am Ball. 

 * Was meinst Du, was Deine Stärken als Spieler sind:  

Ich würde mich als einen sehr engagierten Teamkollegen einschätzen, der nicht aufgibt und großen Willen hat. Mein Trainer bei Hassia Bingen sagte immer zu uns: „Man kann einen schlechten Tag haben,  aber laufen und kämpfen kann man immer.“ Diesen Satz  habe ich sehr stark verinnerlicht. Wenn ich nicht 100% ins Spiel finde, versuche ich über den Kampf reinzukommen.  Zusätzlich glaube ich, dass ich das Spiel relativ gut verstehe und meiner Mannschaft mit Spielübersicht helfen kann. 

 * Hast Du ein Idol oder Vorbild?  

Sportlich gibt es für mich einige Idole. Herauszuheben sind hier Mario Götze, der für mich ein großes Kämpferherz hat, ebenso wie Marco Reus, der sich nach unzähligen Verletzungen immer wieder zurück gekämpft hat. Cristiano Ronaldo inspiriert mich unheimlich bezüglich der Disziplin, die er immer wieder aufs Neue an den Tag legt. Er und Conor McGregor stehen für Mich beispielhaft dafür, was die richtige Einstellung und Mentalität alles ausmachen kann.

 * Gibt es einen Gegner, vor dem Du besonderen Respekt oder Angst hast?  

Von Angst würde ich bei einem Wettkampf nicht ausgehen. Respekt habe ich schon, vor Allem vor hochrangigen Clubs. Allerdings denke ich, dass man nur die eigene Leistung beeinflussen kann, deshalb fokussiere ich mich auf mein Team und mich. Wenn wir in jedem Spiel alles geben, haben wir uns nie etwas vorzuwerfen.

 * Wie würdest Du das Ansehen des VfR Kirn in der Region beurteilen?  

Ich befürchte, dass der Verein nicht das Ansehen bekommt, welches er verdient. Es ist ein Verein voller engagierter Menschen und mit tollen Mannschaften. In meinen Augen ist der VfR aber auf einem guten Weg, sich das Ansehen zu verschaffen,  das er verdient. Vielleicht finden dann auch ein paar mehr Zuschauer den Weg aufs Loh und geben dem Verein eine Chance, sich zu präsentieren.

 * Dein (sportliches) Ziel:  

Sportlich möchte ich mich täglich weiter verbessern und an mir arbeiten, um dem Team von Woche zu Woche weiterhelfen zu können. Als Fußballer habe ich auch die Ambitionen, nochmal weiter oben anzugreifen,  wenn es die berufliche Situation wieder zulässt. Ein großer Traum wäre es, mit dem VfR in die Verbandsliga aufzusteigen.  Ich bin mir sicher, dass wir langfristig das Potenzial dazu haben, wenn wir weiterhin fokussiert arbeiten. 

 * Ein Spiel, an das Du Dich immer wieder gern zurückerinnerst? 

Definitiv das Spiel gegen den VfL Wolfsburg in der A-Jugend mit dem SV Gonsenheim. Mit 17 Jahren vor einer Kulisse von über 1200 Zuschauern aufzulaufen und gegen die beste Jugendmannschaft Deutschlands zu dieser Zeit anzutreten, gehörte definitiv zu den Highlights meiner sportlichen Karriere. 

 * Gibt/Gab es für Dich schon einen unvergesslichen Moment?  

Davon gibt es mehrere. Herausheben möchte ich aber den Sieg gegen den 1. FCK im Pokalfinale des Verbandspokals. Die Mentalität in unserer Mannschaft zu dieser Zeit war unschlagbar und ich erinnere mich daran, dass unser trainer nach dem Sieg sagte, er bekomme langsam Angst vor unserem Siegeshunger. 

 * Was gefällt Dir an Deinem Verein und warum spielst Du beim VfR Kirn Fußball?  

 

 Ich bin ein riesen Fan von der Teamchemie beim VfR. Nicht nur auf dem Platz,  sondern auch neben dem Platz sind wir alle sehr gut miteinander verbunden - nicht nur im Team, sondern mit allen die sich am Vereinsleben beteiligen, auch. Das schafft ein unglaublich familiäres Umfeld und eine sehr starke Wohlfühlatmosphäre.

 


   ,, Nico Schweig auf den Zahn gefühlt:                                                                                    

Du bist als Fußballspieler nicht beim VfR 07 herangewachsen, warum bist Du erst relativ spät zum VfR gewechselt?

In der Jugendzeit startete ich beim VfL Simmertal, weil ich hier gemeinsam mit Meinem Cousin und anderen Freunden das Fußballspielen begann. 4 Jahre später sind wir dann nach Simmertal gezogen und so blieb ich lange Zeit beim VfL. Dann kamen neue Stationen dazu, wie beispielsweise das DFB-Stützpunkttraining und später auch die Südwestauswahl. Dieses Sprungbrett wollte ich dann nutzen, um direkt bei einem sehr großen Verein, damals beim FCK, meine Chance zu ergreifen. Nachdem ich mich von meiner Krankheit erholt hatte, kontaktierte der Trainer der Hassia aus Bingen meinen Vater und Fragte, ob ich nicht nach Bingen wechseln wollte. So nutzte ich damals diese Gelegenheit. Ähnlich verlief es auch mit dem Wechsel zum SVG in die Regionalliga, der für mich der nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung darstellte. So hatte ich nie aktiv Bezug zum VfR 07 Kirn, ohne den Verein damit in irgendeiner Weise negativ darstellen zu wollen - ganz im Gegenteil. Da es sich für mich aus beruflicher Sicht sehr gut angeboten hatte, wechselte ich zum VfR und bereue diese Entscheidung in keinster Weise. Ich fühle mich in der Mannschaft und dem Verein seit der ersten Sekunde sehr gut aufgehoben und unglaublich wohl. Dass man so herzlich von ALLEN empfangen wird, ist nicht selbstverständlich. Diese Tatsache allein spricht für den Verein!

Wie beurteilst Du Deine Zeit beim SC Idar-Oberstein?

 Auch diesem Verein habe ich vieles zu verdanken. Murat Yasar ermöglichte mir von Beginn an, auf einem hohen Niveau zu spielen, auch wenn ich beruflich bedingt nur wenig trainieren konnte. Das war definitiv ein sehr großer Vorteil für meine sportliche aber auch persönliche Entwicklung und dafür bin ich Murat und dem Verein sehr dankbar. Zwei besondere Highlights mit diesem Club waren definitiv der Aufstieg in die Oberliga mit meinem jetzigen Trainer Florian Galle und das Spiel gegen den 1. FCK im Verbandspokal. 

Allerdings ist die Zeit beim SC rückblickend für mich auch mit einigen Verletzungen verbunden, die mich davor abhielten, konstant für den Verein aufzulaufen.

Gibt es noch Kontakte zu ehemaligen Mitspielern beim SC oder bei früheren Vereinen?

 Ja, definitiv. Zu einigen pflege ich heute noch sehr tiefe Freundschaften, egal ob zu Mitspielern, Betreuern oder Trainern. Es ist interessant zu verfolgen,  welche Richtung der ein oder andere eingeschlagen hat. 

Liegt Ihr nach nun einem Drittel der Saison 2019/20 im Soll? War vielleicht noch mehr machbar?

Wir haben uns für diese Saison einiges vorgenommen. Rückblickend betrachtet, haben wir sicherlich gegen Zweibrücken-Ixheim und Bundenthal ungünstig Punkte liegen lassen, aber wir haben uns in diesen Spielen immer wieder zurückgekämpft und sind bis zur letzten Minute als Einheit aufgetreten. Diese Spiele haben uns in der Tabelle sicher nicht weiter nach oben gebracht, aber unsere Moral definitiv gestärkt für den Rest der Saison. Insgesamt können wir mit dem Start in diese Saison durchaus zufrieden sein.  

Ein Satz zu dem 2:0-Erfolg vom jüngsten Spiel beim VfB Reichenbach

Eine tolle, engagierte und fokussierte Mannschaftsleistung besiegte zurecht den Fluch gegen Reichenbach aus den letzten Jahren.

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FC Viktoria: Ohne Niederlage von Sieg zu Sieg in die A-Klasse - und nun so etwas

In Hennweiler schon am 11. Spieltag ein "Schicksalsspiel": Als 14. geht es gegen den 13., SV Nohen

In der A-Klasse wird auf einem anderen Niveau gespielt, als in der B-Klasse. Das weiß man gerade beim FC Viktoria Hennweiler recht gut, aber den Start in die Saison 2019/20 hatte man sich nach dem Wiederaufstieg sicherlich etwas anders vorgestellt.

Das erste Drittel des Spieljahres wurde am vergangenen Wochenende abgehakt, und der Liganeuling ist Tabellen-14. - und damit mittendrin in der sogenannten "Roten Zone" der vier Mannschaften, die es mit dem Abstieg treffen kann. Und in Anbetracht der ellenlangen Liste mit Verletzten und sonstigen Ausfällen wird es gar nicht leicht, zeitnah aus der prekären Lage herauskommen zu können. Das nächste Spiel wird zudem schon jetzt zu einem "Schicksalsspiel", denn der FCV erwartet am Sonntag als Tabellen-14. mit dem SV Nohen den 13. der Tabelle - der just vor der Reise nach Hennweiler, am letzten Sonntag das Kunststück fertigbrachte, mit dem Tabellenzweiten, Bollenbacher SV, einen der aktuellen Aufstiegsaspiranten (mit 2:1) aufs Kreuz zu legen.

10 Spieltage sind, inklusive eines zweimaligen Fehlschlages abgehakt, das Spiel des FC Hennweiler beim VfR Baumholder II unter Dach und Fach zu bringen. Offiziell ist das "Urteil" bereits bestätigt, dass die Punkte VfR II zugesprochen werden. Damit hat der FCV nach dem jetzigem Stand sieben Zähler auf seinem Habenkonto: Aus Siegen in Rötsweiler sowie gegen den SV Mittelreidenbach und vom 4:4 im jüngsten Heimspiel gegen den TuS Breitenthal. Sieben Niederlagen stehen demnach zu Buche, wobei das 0:7, das es letzten Sonntag "Auf Klopp" in Nahbollenbach gab, der vorläufige und wohl schmerzlichste Tiefpunkt ist.

Die Liste der Verletzten und sonstigen Ausfälle ist mittlerweile ellenlang. Selbst Trainer Sascha Siegel musste, und das war so bestimmt nicht geplant, schon mehrfach ran und ein "Opfer" der Misere ist auch die gerade erst vor Saisonbeginn neu aufgestellte Zweite Mannschaft, die wegen der Personalnot kürzlich abgemeldet werden musste.

Den wohl empfindlchsten Verlust gab es nach dem 7. Spieltag mit der Verletzung von Torjäger Fabian Schwarz sowie den von Manfred Schumacher, den es bei einem der Pokaleinsätze traf. Schwarz traf es mit einem Muskelfaserriss und er wird noch vier weitere Wochen auf der Fehlliste stehen. Schumacher erwischte es mit einem Bänderriss, und die "Gute" Nachricht ist, dass er vielleicht schon in zwei Wochen wieder mit dabei sein wird. Dann meldete sich mit Eduard Sarymamed-Ogly mittendrin ein weiterer vom festen Stamm noch in den Heimaturlaub ab. Aktuell fehlten bei dem Drama in Nahbollenbach vom Kader außerdem noch Niklas Römer, Robin Scheurer, Eike Wagner und berufsbedingt Carsten Beicht. 

Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, im FreienDer wohl größte Pechvogel im Zusammenhang mit der ewigen FCV-Fehlliste ist Fabian Schwarz. Und damit der Torjäger, der sich wie im letztjährigen Meisterjahr auch, nach wenigen Spielen, bei denen er aber auch schon zu 7 Treffern gekommen war, monatelang mit einer Verletzung herumquälte, erst auf der Zielgerade wieder voll belastbar war und da noch in 8 Spielen 13 Tore zum Gewinn der Meisterschaft beisteuern konnte. Wir hakten bei Fabian Schwarz nach:

Was war diesmal passiert und wann ist mit einem Comeback zu rechnen?:

Ich habe einen Muskelfaserriss und falle noch definitiv 4 Wochen aus. Ich kann garnicht sagen die wievielte Verletzung das nun bereits ist, da ich in den letzten Jahren nun mal sehr verletzungsanfällig geworden bin. Das trifft mich jedes Mal sehr hart, da ich ja meiner Mannschaft helfen möchte, gerade jetzt im Abstiegskampf. Ich bin auch gut in die Saison gestartet, mit 7 Treffern in 7 Spielen, aber dann so einen Rückschlag zu bekommen, ist natürlich sehr schlimm.

Die Ausfälle haben Euch schwer getroffen. Was helfen die schönsten Pokalsiege, wenn es um Punkte nun den Abstiegskampf gibt. Wie siehst Du Eure Situation?

Uns war klar, dass es nicht nochmal eine solch erfolgreiche Saison wird, wie wir sie letztes Jahr hatten, und wir haben uns das Ziel gesetzt, als Aufsteiger nicht schon wieder gleich abzusteigen. Durch unsere Ausfälle war es natürlich sehr schwer die ganze Zeit, 
aber ich sehe positiv in die nächsten Wochen. Wir haben das Potenzial die Klasse zu halten. Von daher glaube ich fest an die Mannschaft und unterstütze sie tatkräftig, ob auf oder neben dem Platz.

Fabian Schwarz zählte zu dem starken Nachwuchs, den es bis vor wenigen Jahren beim FC Viktoria gab. Er wurde vorzeitig aktiviert und schaffte nahtlos den Übergang und Sprung in die 1. Mannschaft. Er war immer schon und bleibt ein Garant für Tore - wenn er denn mit dabei ist. Eine Übersicht über seine Erfolge in Meisterschaftsspielen:

         

          2015/16 (A-Klasse):     2

          2016/17 (A-Klasse):   10

          1920/18 (A-Klasse):   10

          2018/19 (B-Klasse):   22

          2019/20 (A-Klasse :     7

          Gesamt:                     51 


 

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 "Im Amateurbereich lernt man nie aus"           

Fotos: imagoteam.tribuene

Das Fußball-Einmaleins erlernte Phillip Wolter bei den F-Junioren des SV Hottenbach, die seinerzeit von Martin Wolter trainiert und betreut wurden. Nach der Zeit in der D-Junioren-Alterstufe wechselte er zum TuS Breitenthal, wo er sich bis zum Ende der Zeit bei den A-Junioren weiterentwickelte. Bei den A-Junioren gab es für ihn auch ein Erlebnis und Spiel, an das er sich immer gerne zurückerinnert: "Wir hatten ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft, das wir schließlich nach Elfmeterschießen für uns entscheiden konnten".

Der in Bergen wohnende Spieler hatte es in der bisherigen Laufbahn mit vielen Trainern in verschiedenen Vereinen zu tun - und immer wieder wurde dazugelernt: So bei Michael Dahlheimer, Oliver Seis, bei Daviczek, Oswald Bereczky, Udo Zimmer. Markus Stein, Guido Klein und schließlich jetzt bei Mirko Altmaier - dessen Kotrainer er nun sogar ist.

Vor der Saison 2017/18 kam Phillip Wolter vom FC Bärenbach zu seinem Heimatortverein  SG Bergen/Berschweiler zurück - auch weil es hier etwas gibt, was er an einem Verein schätzt: Kameradschaft. Der Beruf geht immer vor, aber Training ist für Wolter, der Werkzeugmechaniker bei FISMA-Ketten ist,  das Nunplusultra für einen Fußballspieler. "Wenn man Fußball spielen möchte, gehört Training zweimal in der Woche dazu", bringt er es auf den Punkt.

Wolter beherzigt selbst, was er nicht nur als Kotrainer seinen Mitspielern hinter die Ohren schreibt: "Im Amateurbereich lernt man nie aus - egal in welcher Hinsicht".. 

Auch in der Mannschaft des wieder einmal abstiegsbedrohten, aktuellen Tabellen-Zwölften spielt er in der Regel auf der 6er oder 8er Position, die auch sein Lieblingsterrain ist. Hier kommen auch seine Stärken zur Geltung: Den 33-Jährigen zeichnen sein Stellungsspiel und die Übersicht aus - und am allerliebsten trägt der Rechtsfuß das Trikot mit der 14 auf dem Rücken. 

Sein Idol und Vorbild ist der legendäre Zinedine Zidane - sein Lieblingsverein in der Bundesliga Eintracht Frankfurt. "Dass das Interesse am Vereinssport immer mehr nachlässt, ist etwas, was mir beim Fußball im Allgemeinen nicht gefällt", moniert Phillip Wolter, der hinsichtlich seines Heimatortvereins aber noch einen Wunsch nachschiebt: "Ich hoffe, dass wir es schnellstmöglich schaffen, das wir es im weiteren Saisonverlauf mal nicht mit dem Abstieg zu tun haben".

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       "Alles gut rund teufel-0020.gif von 123gif.de Download & Grußkartenversand  um den Teufelsfels"      

Der Kapitän von Teufelsfels II. Fotos: imagoteam.tribuene

Wenn ein Fußballspieler 33 Jahre für den ein- und denselben Verein spielberechtigt ist, dann ist er so etwas wie ein "Urgestein". Hut ab also vor Michael Greber von der Spvgg. Teufelsfels, der nach wie vor Sonntag für Sonntag auf der Matte steht und als eine der Säulen - und Spielführer der starken 2. Garnitur des Vereins ist.

1986 erlernte Greber als "Teufelsfelser" das Fußball-Einmaleins bei der JSG Lützelsoon und er war 9 Jahre beim Nachwuchs der Jugendspielgemeinschaft mit dabei. Dann gab es ab 1995 eine Zwangspause wegen einer Knieverletzung, die er sich allerdings nicht beim Fußballspielen einhandelte.  1999 wagte er das Comeback, das besagte Knie hielt, und das bis zum heutigen Tag. Zwischenzeitlich engagierte sich der mittlerweile 38-Jährige als Vorstands- und Präsidiumsmitglied. Er war zudem Sportlicher Leiter und auch Mitverantwortlicher beim Bau des Jugenddorfes. Chef der Zweiten Mannschaft ist er seit Jahren und so wird es sicherlich auch bleiben.

"Der FC Bayern ist mein Lieblingsverein, aber international sind es alle deutschen Vereine", gibt der in Schneppenbach wohnende und bei ATR-Solutions in Kirn als Serviceleiter arbeitende "Teufelsfelser" zu - der aber neben dem Fußball ein weiteres 'Steckenpferd'  nicht missen möchte. Michael Greber gilt in der Branche als Experte für Whisky und ist  in seiner Freizeit Kompetenzpartner von Andreas Hailer, dessen Keller in Bruschied mit seinem von Kennern geschätzten Sortiment als ein Geheimtipp in der Szene gilt.

"Da gibt es einiges zu tun zumal wir nicht nur bei unserer beliebten Haus-Messe, sondern auch ständig Präsenz  bei Messen, wie in München, Limburg oder auch in Aschaffenburg zeigen. Auch beim Genießertag, am vergangenen Wochenende,  auf Schloss Dhaun, habe ich Andreas gerne unterstützt", erläutert Greber - ohne augenzwinkernd zuzugeben, dass vielleicht auch deshalb das Spiel der 2. Mannschaft vom Wochenende bei Nahbollenbach II auf den 17. November, 13 Uhr, verlegt worden ist.

Der in Schneppenbach wohnende "Teufelsfelser" schweift nicht groß aus, wenn es darum geht, das Ansehen seines Vereins in der Region einzuordnen. "Ich hoffe gut", bringt er es auf den Punkt. Doch er schiebt  beim Nachhaken, zu dem was gut und vielleicht sogar verbesserungswürdig ist, nach: " Die Kameradschaft gefällt mir momentan gut bei uns. Natürlich muss hier immer daran gearbeitet werden. Aber wir haben mit Karsten Wellendorf einen Trainer, der dementsprechend, und wenn  nötig, immer wieder etwas für die Kameradschaft tut. 

     Michael Greber auf den Zahn gefühlt:                                                                                                                      

Es gab beim Startprogramm bei Euch ein ziemliches Hin und Her. Auch im letzten Jahr fehlte es in der A-Klasse bei Euch an der Konstanz. Müssen wir uns damit abfinden, dass bei Teufelsfels am beständigsten die Unbeständigkeit ist?

Das sehe ich nicht so. Ich denke, wir sind in die aktuelle Serie gut mit Siegen gegen SG Idarwald, in Hennweiler und in Nahbollenbach, sowie im Derby gegen "Bränel" in die Saison gekommen. Das Spiel in Baumholder rechne ich nicht mit. Da haben wir ein Riesenspiel abgeliefert. Baumholders "Erste" hatte spielfrei und stockte die "Zweite" dementsprechend auf! Baumholder II wird in dieser Saison bestimmt nicht allzu oft so eine Formation, wie gegen uns, aufbieten können. Also alles in allem - alles gut rund um den Teufelsfels!

Die Spvgg. hat eine stark besetzte 2. Mannschaft. Warum wurde im vorigen Spieljahr 2018/19 der mögliche Aufstieg auf der Zielgerade verpasst - oder war er gar nicht gewollt?

Ich meine, durch Ausfälle im gesamten Kader wurde letztes Jahr auf der besagten Zielgerade wichtige Punkte verloren. Das war und ist dann auch nicht schlimm. Wir sind viele ehemalige Erstmannschaftsspieler, wie zum Beispiel Bert Wolf, Mario und Valentin Rathgeb, Andreas Hailer, Arthur Wenzel, Pascall Wettmann, und uns geht es vordergründig um den Sport. Das Ergebnis ist da erstmal nicht so wichtig. Des Weiteren denke ich auch, dass die B-Klasse eine Nummer zu groß für uns wäre.

Noch mal zurück zur Ersten Mannschaft: Ist die A-Klasse Birkenfeld für Teufelsfels die ideale Spielklasse, in der man sich etablieren sollte?

Ich denke, dass diese Liga für uns die optimale Spielklasse ist.

 
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"Der SVO wird in der Region als Verein unterschätzt"

Bernd Greber war Tim Wittenbergs erster Trainer überhaupt und auch jetzt sind dem Eigengewächs des SV Oberhausen die Hinweise des aktuellen Kotrainers wichtig. Fotos: imagoteam.tribuene

Der SV Oberhausen setzt nach dem Abstieg in die B-Klasse bei seinem Neuaufbau auch auf seine Eigengewächse. Einer dieser Youngster ist mit Tim Wittenberg ein Talent, das schon das Fußball-Einmaleins beim damaligen Jugendtrainer Bernd Greber erlernt hat, und bei dem sich der Junge auch jetzt noch bestens betreut und aufgehoben fühlt. Greber übernahm bekanntlich die arg abstiegsbedrohten Oberhausener im Vorjahr als Interimscoach und hätte beinahe noch das Kunststück geschafft, den Ligaverbleib zu meistern. Nun ist Daniel Speh der Coach und Greber hilft seinem Verein jetzt in der Funktion des Kotrainers. In seiner bisherigen Laufbahn als Fußballspieler gab es für Tim Wittenberg viele weitere Übungsleiter die ihn vorwärts brachten und die ihm wichtig sind.

Bild könnte enthalten: TextNach Bernd Greber war es zunächst Gilbert Vogel,  Bruno Zerfaß, Markus Schaaf, Junus Mustafalic, Mirko Altmaier und nun Daniel Speh. "Besonders viel gelernt habe ich allerdings bei Bernd Greber, Junus Mustafalic und Gilbert Vogel", weiß Wittenberg - und die sicherlich alle auch bestätigen können, was er selbst zu seiner Devise gemacht hat. "Ich trainiere so oft es mir möglich ist - und es meine Arbeit zulässt". Tim ist sich bewusst, das er als einer der jungen Spieler weiter an sich arbeiten muss um noch perfekter zu werden. "Vor allem muss ich mich noch mit dem linken Fuß verbessern" räumt er ein.

Das Trikot mit der Nummer 9 auf dem Rücken trägt er am liebsten und beim Spiel mit der Mannschaft fühlt sich der Rechtsfuß am wohlsten auf der Sechserposition. Dann kommen auch seine Stärken zur Geltung - die Übersicht und der Zweikampf. An seine Zeit als Jugendspieler, die ja nun noch gar nicht lange zurückliegt,  erinnert sich Tim Wittenberg immer wieder gerne. Bei der im Rahmen der JSG Kirner Land gecoachten Jugend des VfL Simmertal war er sogar Spielführer und da gab es auch für ihn mit dem Pokalfinale das Spiel, das in seinen Erinnerungen den besonderen Stellenwert hat.

Doch nun gilt es mit dem Heimatortverein das Beste zu erreichen. "Ich spiele beim SVO, weil es mein Stamm- und Heimatverein ist und auch deshalb ist sein Credo und Bestreben: "Fit bleiben und Disziplin wahren". Das Ansehen seines Vereins schätzt er hoch ein. Doch unverständlich ist für ihn, dass der SV Oberhausen als Verein hier und da unterschätzt wird. Er selbst ist sich sicher, was den SVO so stark macht, wie er ist. "Es sind die Leute, die verantwortlich sind, die den Verein tragen, die Mitspieler und der Anhang".


      

 

 "So war es besser": 3 Fragen an Tim Wittenberg  

 

Du warst in der letztjährigen Saison mit dabei, als es den bitteren Abstieg gab. Wie hast Du ihn als einer der jüngeren Spieler empfunden. Ist es vielleicht nicht besser, dass ihr mit dem neuen Trainer die Neuausrichtung der Mannschaft in der B-Klasse anpacken und umsetzen könnt?


Der Abstieg war zu Beginn sehr deprimierend. Doch mir wurde klar, das es so besser für den SVO ist, denn nun können wir von vorne anfangen und noch besser werden. 

Man sagt, dass es leichter ist eine höhere Klasse zu halten, als aus der B-Klasse wieder aufsteigen zu können. Wie schätzt Du Eure Chance ein, den Wiederaufstieg vielleicht direkt, oder auf weitere Sicht schaffen zu können?

Die Chance aufzusteigen ist für uns schon in dieser Saison da, nur es liegt an uns, was wir daraus machen.

Euer Auftaktprogramm in der Punkterunde war schon schwer genug, und nun stehen zeitnah die Spiele gegen die zweistellig platzierten Teams der SG Idarwald II, in Hottenbach und gegen SG Perlbachtal auf dem Programm. Wird es nun leichter um oben dran bleiben zu können, und wie schätzt Du diese drei  Gegner ein?


Man darf nie einen Gegner unterschätzen und somit denke ich, dass es für uns sicherlich drei schwere Spiele werden.


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Wer schafft den Sprung in die 3. KH-Pokalrunde?

 

,Erdal Özdemir vom Spielausschuss der SG Hochstetten/Nußbaum wagt diese Prognosen zu 7 Begegnungen, an denen Mannschaften aus dem Kirner Land in dieser Woche beteiligt sind:

 

 

1) SG Spabrücken/Hergenfeld vs. TuS Becherbach: "Für mich ist die SG Spabrücken am Mittwoch gegen den TuS Becherbach der Favorit und sie wird wohl 3:0 siegen".

 Fakt: Das Spiel wurde am Dienstag abgesetzt/Spabrücken ist weiter. 

2) SG Hochstetten/Nußbaum vs. SG Gräfenbachtal: "Ich setze darauf, das unsere Mannschaft, wenn auch knapp, am Dienstagabend mit 2:1 gegen Gräfenbachtal die Nase vorn haben wird". 1:3 hieß es nach Verlängerung und 11er-Schießen.

Fakt: Beinahe lag Özdemir richtig. Die Partie ging nach 1:1 in die Verlängerung und 11er-Stechen! 

3) SG Alteburg vs. Spvgg. Teufelsfels: "Selbst daheim in Seesbach wird für Alteburg am Mittwoch gegen die A-Klasse-Mannschaft nichts zu machen sein. Ich tippe auf 4:1 für die Teufelsfelser".

 Fakt: Alteburg schlug sich bravourös, gab sich nur ganz knapp 1:2 geschlagen.

4) VfL Simmertal - SG Disibodenberg: "Der A-Klassen-Spitzenreiter VfL Simmertal wird a uch im Pokal weiter mitmischen. Ich tippe mal auf einen 3:1-Erfolg, den es am heutigen Dienstag auf dem Flachsberg geben wird".

 Fakt: Erdal Özdemir lag richtig - seine 3:1-Prognose traf haargenau zu!   

5) SV Oberhausen vs. TuS Waldböckelheim am Mittwoch - schon um 18 Uhr: "Auch hier wird es sicherlich knapp werden, aber zugunsten für den SV Oberhausen, der  in einer ausgezeichneten Form ist: 2:1"!

 Fakt: Der SVO verliert ganz knapp mit 1:2       

6) FSV Bretzenheim vs. FC Viktoria Hennweiler: "Ich gehe davon aus, dass der FC Hennweiler seine Favoritenstellung beweist und sich mit 3:1 beim FSV Bretzenheim durchsetzt".

 Fakt: Hennweiler gewinnt den Schlagabtausch mit 5:4  

(7) TuS Winzenheim vs. SV Vatanspor Kirn: "Der SV Vatanspor ist am Mittwoch selbst in Winzenheim Außenseiter. Die Gastgeber werden knapp, vermutlich mit 2:1 gewinnen".

 Fakt: Das Spiel wurde am Dienstag abgesetzt. Winzenheim ist weiter 

Erdal Özdemir lag einmal haargenau richtig, zweimal knapp daneben und die zwei Spielausfälle hatte er ja nicht auf seiner Rechnung.

                  

  "Wir sind noch lange nicht an dem Punkt,

                                                an dem wir eigentlich sein wollen"

 Simmertaler Youngster Ricardo Schönheim weiß die Basis für den Erfolg am Flachsberg zu schätzen - Interview/Porträt

Mit Ricardo Schönheim ist einer der Youngster des VL Simmertal drauf und dran, sich einen festen Platz im Kader des aktuellen Tabellenführers der A-Klasse Bad Kreuznach zu sichern. Der in Bad Kreuznach geborene, in Simmertal aufgewachsene und nach wie vor wohnende 18-Jährige ist auch als Fußballspieler auf dem Simmertaler Flachsberg "großgeworden". Er hat bei Timo Holländer als Fünfeinhalbjähriger die Grundbegriffe erlernt, sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist als C-Jugendspieler zum FC Meisenheim gewechselt. Auch hier ging es vorwärts, doch als B-Jugendspieler zog es ihn zurück zu seinem Heimatortverein. 

Michael Naujoks, Jürgen Graffe, Torben Scherer, Markus Rehbein und schließlich Ricardo Ridder waren die Trainer, die ihn zu dem Talent formten, das offenkundig auf Anhieb den Sprung in die Erste Mannschaft des VfL Simmertal schaffte. "Ganz besonders viel habe ich vor allem bei Markus Rehbein und Ricardo Ridder gelernt", sagt Schönheim, der Schüler am Kirner Gymasium ist. Seine bisherigen Trainer können indes nur bestätigen, was er selber zu einem Grundsatz gemacht hat. "Im Training versuche ich immer, das Beste aus mir herauszuholen und mich stets zu verbessern".

Vorbilder und Idole zugleich sind für Ricardo der spanische und jetzt bei Vissel Kobe im zentralen Mittelfeld spielende Offensivspieler Andrés Iniesta, sowie der legendäre Lionel Messi vom FC Barcelona. Es kommt also nicht von ungefähr, das der Rechtsfuß selbst am liebsten auf der Sechserposition spielt und das Trikot mit 10 als Rückennummer trägt. Als Vorbild durfte er sich auch selbst schon auszeichnen: Nach der Rückkehr zum VfL in der Saison 2016/17 als Spielerführer der B-Junioren.

Selbstkritik ist für ihn kein Fremdwort. "Normalerweiswe müsste ich an allem arbeiten um noch perfekter zu werden, aber am liebsten wäre ich schneller", gibt er offen zu, doch Angst davor, selbst und als Mannschaft nicht mithalten zu können, kennt er nicht. Im Gegenteil. "Ich glaube, in der A-Klasse brauchen wir uns in dieser Saison vor keinem zu fürchten, auch weil die Liga diesmal ausgeglichener ist, als im Vorjahr".

Bild könnte enthalten: TextDie Basis für den Erfolg und das bisherige Auftreten in dieser Saison steht für Ricardo Schönheim fest. "Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt auf, und abseits des Platzes, sind es - was mir an meinem Verein auch so gut gefällt". Auch deshalb wohl gibt es für ihn keine sportlichen Ziele auf "weitere Sicht", sondern das jetzt scheinbar schon machbare. "Es gilt eine gute Runde zu spielen, sich von Spiel zu Spiel weiter zu entwickeln, und wenn alles am Ende passt, natürlich auch aufsteigen".

Gleichwohl denkt Ricardo Schönheim ab und wann auch mal gerne zurück an seine schöne und erfolgreiche Zeit als Jugendspieler. "Vor allem an das Pokalfinale von 2018, in meiner ersten Saison als A-Jugendspieler meines Vereins".

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 Drei Fragen an Ricardo Schönheim:                                                                                           

> Du bist mit den A-Junioren in die Landesliga aufgestiegen und im Vorjahr Kreispokalsieger geworden. Was hatte das für Dich für eine Bedeutung.

 Der Aufstieg hat jetzt keine große Bedeutung für mich, da wir es eigentlich nicht selbst schafften und nur durch das Verzichten von Meisenheim 2 in die Landesliga geschafft haben. Der Kreispokalsieg war natürlich etwas schönes, jedoch sollte man immer nach vorne blicken und sich nicht so viel mit der Vergangenheit beschäftigen. 

> Nun bist Du bei den Aktiven voll mit dabei und Du bekamst schon die Chance in der 1. Mannschaft Fuß zu fassen. Was glaubst Du: Ist es bei dem großen und starken Kader möglich, sich einen Stammplatz zu sichern?

 Ich würde mal behaupten, es gibt 3-4 Spieler die für die Mannschaft unersetzlich sind und der Rest muss halt durch gute Leistungen im Spiel und im Training beim Trainer punkten.

> Ihr habt in der A-Klasse einen ausgezeichneten Start hingelegt mit drei hohen Siegen in den drei Auftaktspielen. Was ist mit dieser Mannschaft möglich?

Mit dieser Mannschaft sind wir noch lange nicht an dem Punkt gelandet an dem wir eigentlich sein wollen. Die nächsten Wochen werden uns zeigen wo wir hingehören, da jetzt auch alle Spieler dem Trainer zur Verfügung stehen und auch noch schwere Auswärtsspiele vor der Tür stehen. 

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Nach dem Laufbahnende, als "Aushilfe" ein gelungenes Comeback

das mit der Meisterschaft gekrönt wurde!

Ein Torwart und Rechtsfuß, der beim Fußball vor nichts, also auch vor keinem Gegner Angst hat: FCV-Keeper Tristan Fey. Fotos: imagoteam.tribuene

Tristan Fey ist ein in Hennweiler und im FC Viktoria aufgewachsener, bodenständiger Junge, der sich auch im FCV engagiert. Bei seinem Verein gilt er nicht nur als zuverlässiger, versierter Torwart, er bringt sich auch ein. Im Vereinsvorstand und im Förderverein hat er die Funktion eines Beisitzers. Der Ehrgeiz, ständig im Training, beim Spiel und in der Ausübung der Funktionen mit dabei zu sein, ist sein Bestreben, und wenn es das Privatleben und der Beruf als Kalkulator bei Schneider-Bau in Merxheim zulässt, steht Tristan auch auf der Matte.

Sein allererster Fußball-Übungsleiter war Armin Horbach. "Besonders viel gelernt habe ich in der Folgezeit bei den Trainern Michael Minke, Armin Rösler und bei Torwarttrainer Rainer Peitz", bestätigt der mittlerweile 33-Jährige - der allerdings immer noch dazulernen und nachbessern möchte. "Arbeiten muss ich noch an der Ballsicherheit sowie Schusskraft und perfekter muss noch das Coaching der Mitspieler während des Spiels werden", gibt er gerne zu.

Sein Lieblingsverein ist nicht nur der FC Viktoria: Tristan Fey ist darüber hinaus auch Anhänger von Borussia Dortmund.


  Tristan Fey auf den Zahn gefühlt:                                                                                 

Warum spielst Du bei Deinem Verein Fußball?


Ich hatte eigentlich nach einer schweren Verletzung vor, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Aber als mein Stamm- und Heimatverein, auf Grund eines Torwart-Problems wieder auf mich zukam, zögerte ich nicht lange um auszuhelfen. Aus der kurzen Aushilfe sind nun schon zwei Saisons geworden und die Dritte ging gerade los. Der Fußball hat mich wieder gepackt - und mal sehen, wie lange mein Körper im aktiven Bereich noch mitmacht...

Was gefällt Dir beim Fußballsport nicht?


Generell sollte der Umgang der Vereine untereinander respektvoller sein.


Gibt es ein Spiel, an das Du Dich immer wieder gern zurückerinnerst?


An das Derby, und mit 3:0 gewonnene Heimspiel gegen den SV Oberhausen in der Saison 2010/11. Leider haben wir das Rückspiel mit 1:7 verloren. 

Gibt/Gab es für Dich schon einen unvergesslichen Moment?


Den gab es, als wir letzte Saison die Meisterschaft im Spiel beim ASV Langweiler/Merzweiler klarmachten.


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Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm...

...und Robins Idol und Vorbild ist Virgil van Dijk 

Robin Weyh ist ein im VfR Kirn aufgewachsener, talentierter Fußballspieler der sich, ab dem Alter von 8 Jahren, in allen Altersstufen  bis hin zu den A-Junioren der JSG Kirner Land kontinuierlich weiterentwickelte. Der 18-Jährige spielt mittlerweile in der 2. Saison bei der SG Hochstetten/Nußbaum. Doch der Junge will mehr, als nur in der B-Klasse am Ball zu sein! "Ich möchte erreichen, höherklassig zu spielen", sagt er selbstbewusst.

Robin Weyh ist nicht irgendeiner der vielen Spieler, die von der Pike auf beim VfR 07 mit dabei waren, dann aber in der Fußballnachbarschaft gegen den Ball traten - und nach wie vor treten. Der Name Weyh ist nicht nur für bereits ältere VfR,ler ein fester Begriff. Sein Großvater Robert Weyh war es, der in den goldenen VfR-Jahren nach dem Weltkrieg zu den Stammkräften der "Rasenspieler" zählte, und auf der legendären Kirner Kyrau vor Tausenden in der Oberliga und in der 2. Liga glänzten. Sein Vater Thorsten ist ebenfalls im VfR, aber auf dem  Loh großgeworden, spielte noch nach der Zeit bei den A-Junioren aktiv für den Kirner Traditionsverein.

Kein Wunder, dass Robin seinen Vater, der sich auch in der Jugendarbeit engagierte, als Ersten beim Auflisten seiner Trainer nennt, bei denen er in seiner bisherigen Laufbahn besonders viel gelernt hat. "Auch Ricardo Ridder, Lars Ganns und Berat Llugaliu waren und sind Übungsleiter, die mich prägten und mir weiterhalfen". Ehrgeiz und Trainingsfleiß sind für ihn nicht nur so eine dahingesagte Floskel, denn die Trainingsquote von ihm liegt bei 100 Prozent.

Spielen tut der Rechtsfuß am liebsten und besten auf der Sechser Position als Innenverteidiger - und mit der 4 auf dem Rücken als Lieblingsnummer. Sein Idol und großes Vorbild ist nicht von ungefähr und von daher der beim FC Liverpool bei Jürgen Klopp als Innenverteidiger spielende Virgil Van Dijk. Dessen (und Robins) Stärken sind Insidern bekannt: Zweikampf, Spieleröffnung, Passspiel und die Übersicht. Angst vor einem Gegner gibt es nicht! "Man sollte jeden Gegner respektieren, egal auf welcher Position er einem gegenüber steht".

Sein Bundesliga-Lieblingsverein ist der FC Bayern. Bei dem Verein und der Mannschaft, dessen Trikot er aktuell trägt, gefällt ihm vor allem der Zusammenhalt - auf, und außerhalb des Platzes.

Im  Archiv gefunden:

VfR Kirn - 1. FC Kaiserslautern 2:10 (0:4)

Wettbwerb: Meisterschaft Südwestdeutschland (1. Liga) , 21. Spieltag 
Datum: 11.06.1950 * Zuschauer: 5000 (Auf Kyrau)

Aufstellung VfR Kirn: Hettfleisch, Weyh, Jorbandt, Weiser, Schuckmann,        Malsbenden, Porger, Balbier, Wahl, Pies, Nickweiler.

1. FC Kaiserslautern: Jung Huppert, Kohlmeyer, E. Liebrich, Gawliczek, Klee, Fölz, F. Walter, O. Walter, Baßler.


  Robin Weyh nach dem Auftakt-2:3 gegen Alteburg auf den Zahn gefühlt:                      

Was sagst Du zu Eurem Spiel gegen das Team der SG Alteburg zum Saisonauftakt. Was lief gut, was war weniger gut?

Das Spiel ging 90 Minuten lang nur auf ein Tor. Alteburg wusste sich nur mit langen Bällen zu helfen. Wir waren spielerisch klar überlegen, hatten die Chance das ein oder andere Tor mehr zu erzielen. Aber wie das so im Fussball ist, wird man dafür bestraft. Wir wurden 3x knallhart ausgekontert und konnten jedes mal aufs neue dem Rückstand hinterherlaufen.

Am Ende hat es leider nicht mehr für den Ausgleich gereicht und somit gingen wir als Verlierer vom Platz. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und den Fokus jetzt auf Volxheim/Badenheim richten.

Was habt Ihr Euch für die Saison 2019/20 vorgenommen und an was ist noch zu arbeiten, um das Ziel zu erreichen?

Unser Ziel ist es, ganz klar unter den Top 5 mitmischen zu können.


Wer ist für Dich der Meister- und Aufstiegsfavorit und wer bekommt es schwer, die Klasse halten zu können?


Die Mannschaft der SG Spabrücken ist für mich ein klarer Favorit für den direkten Aufstieg in dieser Saison.

Um dem Abstieg werden nach meiner Meinung SG Volxheim/Badenheim, Türkgücü Ippesheim und die 'Zweite' der SG Veldenzland kämpfen.


 

 
 

"Es wird schwer, aber wir wollen den Dreier gewinnen"

Daniel Speh, der Spielertrainer des SV Oberhausen: "Unsere Vorbereitung lief sehr gut! Durchschnittlich waren 18/20 Mann im Training! Die Jungs waren alle sehr motiviert und mit viel Ehrgeiz bei der Sache! Die Ergebnisse waren ebenfalls überwiegend gut! 3:3 gegen Merxheim, 2 Siege gegen Hennweiler, Sieg gegen Teufelsfels, Unentschieden gegen Niederwörresbach! Lediglich bei den beiden Niederlagen gegen Simmertal mussten wir Lehrgeld zahlen! Aber das ist für mich auch ne überragende Truppe, der ich von Herzen den lang ersehnten Aufstieg in die Bezirksliga wünsche!!

Am Samstag wollen wir mit nem Dreier gegen Bärenbach starten! Auch wenn das keine leichte Aufgabe sein wird! Sie zählen für mich zu den Favoriten dieser Klasse! Personell müssen wir Samstag auf Marko Stilz (Außenbandriss), Lukas Stilz (Meniskus) und Chrissi Greber (Aufbauphase nach längerer Verletzungspause) verzichten"!

 

Am Samstag, 3. August, standen sich in der B-Klasse Birkenfeld Ost der FC Bärenbach und SV Oberhausen gegenüber. Die hochdramatische, irre Partie endete 3:3. Fotos: imagoteam.tribuene

"Den SV Oberhausen schätze ich als den ersten Titelanwärter ein"

Johannes Mudrich, Coach des FC Bärenbach: "Die Vorbereitung auf die neue Saison ist gut verlaufen, die Spiele waren gut. In der Urlaubszeit ist es immer schwierig alle Mann an Bord zu bekommen. Für Samstag ist es schwer einzuschätzen,da uns einige Spieler fehlen. Wir werden aber trotzdem eine gute Mannschaft auf den Platz bekommen.

Die Mannschaft des SV Oberhausen schätze ich als ersten Titelanwärten ein. Uns sehe ich, wie letzte Saison, unter den ersten 4 Mannschaften. Das ist auch unser Ziel - die letzte Saison zu bestätigen".

     

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